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Der Außenseiter aus Asien weiß um die enorm vielseitige Offensive der Südamerikaner. Trainer Queiroz will Messi & Co. fordern - glaubt aber nicht an eine Sensation.

Belo Horizonte. Mit viel Respekt, aber ohne Angst vor Superstar Lionel Messi (26) geht der Iran in seine zweite Partie in WM-Gruppe F gegen Argentinien. "Wir spielen nicht gegen Messi, wir spielen mit Messi", sagte Irans Trainer Carlos Queiroz vor der Partie (Samstag, 18.00 Uhr MESZ im Liveticker).

"Wir sollten das genießen. Und da spielen ja auch noch Higuain, di Maria, Agüero. Es ist also nicht die Frage, wie stoppt man Messi? Die Frage lautet: Wie stoppt man Argentinien. Wir werden um jeden Ball und jeden Meter kämpfen", so Queiroz weiter.

Glaube an Sensation fehlt

Doch an einen Erfolg des krassen Außenseiters gegen den zweimaligen Weltmeister und Mitfavoriten in Brasilien scheint Queiroz trotz seiner Beteuerung, sein Geld bei einer Wette auf den Iran zu setzen, nicht zu glauben. "Selbst wenn Argentinien nicht gut spielt, treffen sie das Tor und gewinnen ihre Spiele", sagte der Portugiese.

Aber: "Egal was passiert, wir gehen erhobenen Hauptes auf das Feld und werden es auch wieder erhobenen Hauptes verlassen. Wir wollen Argentinien das Leben so schwer wie möglich machen. Das ist unsere Mission." Nach dem 0:0 zum Auftakt gegen Nigeria droht dem Iran mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Ashkan Dejagah bei einer Niederlage bereits das Aus in der Vorrunde.

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