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Katar bastelt weiter an seinen Wunder-Stadien für die WM 2022. Der Wüstenstaat heuerte jetzt zwei internationale Firmen an, um einen ambitionierten Umbau durchzuführen.

Doha. Um das Al-Rayyan-Stadion nach dem Umbau für die WM 2022 entsprechend kühl halten zu können, hat Katar zwei internationale Firmen angeheuert. Das Stadion in der Stadt Ar-Rayyan soll ein spektakuläres, futuristisches Gebilde werden.

Das Al-Rayyan Stadium, auch bekannt als Ahmed bin Ali Stadium mit einer Kapazität von 21.282 Zuschauern, wird offenbar zu einem Fußball-Tempel für 40.000 Zuschauer umgebaut. Im Inneren soll die Temperatur auf zwischen 24 und 28 Grad reguliert werden, an der Außenwand soll eine durchlaufende Projektionsfläche angebracht werden, auf der Videos wiedergegeben werden können.

Katar vor großen Herausforderungen

Wie die Sports Illustrated berichtet, hat Katar dafür sowohl die in Los Angeles sitzende AECOM sowie die dänische Firma Ramboll angeheuert. Beide haben bereits Erfahrungen in Katar gesammelt. Lars Ostenfeld Riemann, der geschäftsführende Direktor für Gebäude und Design von Ramboll, betonte allerdings, dass die Klimatisierung eine "enorme Aufgabe" sei und technische Herausforderungen überwunden werden müssen.

Für den Wüstenstaat gibt es bei der WM-Vorbereitung jedoch weitere Schwierigkeiten. In den letzten Monaten geriet Katar wegen schlechter Arbeitsbedingungen stark in die Kritik. Laut der englischen Tageszeitung The Guardian sollen zwischen Juni und August 2013 über 40 Nepalesen bei Arbeitsunfällen oder an körperlicher Überbelastung gestorben sein. Sogar von jeweils bis zu 200 Todesfällen berichten die Botschaften von Indien und Nepal. Aus diesen Ländern kommen die meisten WM-Bauarbeiter.

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