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Die Gefahr sei groß, dass beim Turnier in Brasilien Wettbetrug im großen Stil versucht werde, so der FIFA-Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke.

Frankfurt/Main. Der FIFA-Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke warnt vor Wettbetrug bei der Weltmeisterschaft in Brasilien. "Wir müssen ganz klar davon ausgehen, dass die organisierte Kriminalität versucht, auch WM-Spiele zu manipulieren", sagte der Sicherheitschef des Internationalen Fußball-Verbandes (FIFA) in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "Bei dieser Veranstaltung werden die meisten Wettumsätze gemacht und die größten Gewinne erzielt".

Der ehemalige BKA-Ermittler kündigte an, dass bei konkretem Verdacht WM-Spiele auch kurzfristig abgesagt werden könnten: "Alles ist möglich." 

FIFA ergreift Maßnahmen

Die FIFA ergreift umfassende Maßnahmen. "Wir haben in allen zwölf WM-Stadien Sicherheitsbeauftragte. Alle WM-Spiele werden auf dem Wettmarkt beobachtet, wir stehen in Kontakt mit den Buchmachern, durchforsten die sozialen Netzwerke und einschlägigen Foren nach Hinweisen. Wir analysieren einzelne Spielszenen", sagte Mutschke.

Wachsende Gefahren sieht auch Andreas Krannich, Geschäftsführer der Sportradar GmbH, für den Fußball. "Wir hatten noch nie so viele manipulationsverdächtige Spiele und sehen eine sehr negative Entwicklung", sagte er der F.A.S. Die Firma überwacht unter anderem im Auftrag der Fußball-Konföderationen in Europa, Asien und Nordamerika/Karibik den Sportwettenmarkt.

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