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Zahir Belounis darf den Katar verlassen. Wie der Bruder des seit Monaten "gefangenen" Ex-Profis twitterte, darf der 33-Jährige in dieser Woche zurück nach Paris.

Doha. Der in Katar in "Gefangenschaft" geratene französische Fußball-Profi Zahir Belounis hat nach langem Leiden ein Ausreisevisum erhalten und wird am Donnerstag nach Paris zurückkehren. Das bestätigte sein Bruder Mahdi bei Twitter. Belounis bedankte sich vor allem bei den vielen Unterstützern der vergangenen Wochen: "Wenn ich dann draußen bin, dann wegen Eures tollen Engagements und Eurer Unterstützung für Menschenrechte."

Der 33-Jährige war im Gastgeberland der WM 2022 mehr als ein Jahr lang Opfer des sogenannten Kafala-Systems. Als Bürge hat Belounis' Verein bei dessen Einreise den Pass bis zum Vertragsende eingezogen. Nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung hatte der Verein die für eine Ausreise nötigen Papiere nicht mehr herausgerückt.

Vertrag bis 2015

2010 war Belounis zum katarischen Armeeklub Al-Jaish gewechselt und hatte den Verein als Kapitän in die erste Liga geführt. Danach wurde er nicht mehr gebraucht. Sein Vertrag besitzt zwar noch bis 2015 Gültigkeit, Gehalt hatte Belounis aber schon seit Monaten nicht mehr gesehen.

Danach hatte er sich mit Schreiben an den dreimaligen Weltfußballer Zinedine Zidane und an Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola gerichtet, die sich als Botschafter "sicherlich mit guten Absichten", wie Belounis schrieb, für eine WM-Vergabe an das Emirat eingesetzt hatten: "Ich bin ein Opfer und das System in Katar wird mich noch umbringen." Sein Fall hatte zuletzt die internationale Kritik an dem heftig umstrittenen WM-Gastgeber von 2022 noch verstärkt.

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