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Mit ihren Preisgeldern unterstützen die langjährigen Weltenbummler und Fußballtrainer soziale Projekte in Krisen- und Entwicklungsländern.

Berlin. Am Dienstag wurden im Auswärtigen Amt in Berlin die Fußballexperten Holger Obermann, Otto Pfister und Dettmar Cramer im Rahmen der Initiative "Deutscher Fußball Botschafter" ausgezeichnet. Mit ihren Preisgeldern unterstützen die Fußballehrer gemeinnützige Zwecke in Nepal, Japan und Sudan. Goal war als Medienpartner live vor Ort.

Obermann, der "Botschafter im Trainingsanzug"

Die Gewinner des Preises waren bereits im Mai bekannt gegeben worden: Während Weltenbummler Holger Obermann als Deutscher Fussball Botschafter 2013 ausgezeichnet wurde, erhielt der frühere Bayern-Trainer Dettmar Cramer den Ehrenpreis. Sami Khedira wurde als aktiver Sportler mit dem Publikumspreis ausgezeichnet, der per Online-Abstimmung ermittelt wird.

Obermann, der seit Jahrzehnten in Krisen- und Entwicklungsländern arbeitet, betonte bei der offiziellen Verleihung in Berlin die „sozialen Aspekte des Fußballs“, die es in die Welt zu tragen gelte. Er selbst habe sich immer „als Botschafter im Traningsanzug“ verstanden. Sein Preisgeld lässt der 73-Jährige einem Projekt in Kathmandu, Nepal, zukommen, mit dem ein Fußballplatz für Kinder in Problemvierteln errichtet werden soll.

Ein offizieller Vertreter Nepals würdigte Obermann zudem als jemanden, „dessen Name vielen Nepalesen noch immer ein Begriff ist“ und der „den Fußball nach vorne gebracht“ habe. Otto Pfister, der Trinidad und Tobago 2006 als Trainer zur WM nach Deutschland führte, erhielt als Nominierter ebenfalls ein Preisgeld, das er der Jugendabteilung des sudanesischen Fußballverbandes zukommen lässt.



Auch die weiteren diesjährigen Nominierten, Jürgen Klinsmann, Philippiniens Nationaltrainer Michael Weiss und Bernd Stange ließen ihre Preisgeldern sozialen Projekten in ihren Einsatzländern zugute kommen. Bei den Ehrungen für Obermann, Pfister und Cramer handelt es sich um Jury-Preise, die von einer fünfköpfigen Expertengruppe  - darunter Uwe Seeler, Doris Fitschen oder Kicker-Herausgeber Rainer Holzschuh - verliehen werden.

Gleichzeitig wurde auch die Zusammenarbeit zwischen dem Auswärtigen Amt und der Initiative Deutscher Fußball Botschafter bekannt gegeben. So wird der Preis ab 2014 im Auswärtigen Amt in Berlin Mitte verliehen anstatt wie in diesem Jahr in Nürnberg. Dr. Hans Ulrich Seidt, Leiter der Abteilung für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, bezeichnete bei seiner Begrüßungsrede den Fußball als wichtigen "Bestandteil" der Kulturvermittlung.

EURE MEINUNG: Wer könnte 2014 für den Deutschen Fußball Botschafter in Frage kommen?

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