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Der Cas hat dem Einspruch des FIFA-Funktionärs stattgegeben und die lebenslange Sperre gegen den 63-Jährigen aufgehoben. Der Weltverband hatte ihn zuvor wegen Korruption gesperrt.

Zürich. Mohammed Bin Hammam hatte mit seinem Einspruch gegen seine Suspendierung Erfolg. Der Internationale Sportgerichtshof hat wegen Mangel an Beweisen stattgegeben. Der asiatische Fußballverband bleibt jedoch hart und hält die Sperre aufrecht.

Zu wenig Beweise

Der 63-Jährige soll im Vorfeld der letzten Präsidentenwahl versucht haben, Stimmen zu erkaufen. Die Ethikkommission nannte dabei einen konkreten Vorfall, als Bin Hammam Mitglieder des Karibischen Fußballverbands durch jeweils 40.000 US-Dollar bestechen wollte. Es folgte eine lebenslange FIFA-Sperre und der Ausschluss aus dem Exekutivkomitee.

Das Cas knickte nun wegen Mangels an Beweisen ein, auch wenn selbst bei der Urteilsbegründung darauf hingewiesen wird, dass Bin Hammam wahrscheinlich der Ausgangspunkt der Bestechungsgelder sei. Eine gänzliche Unschuld wollte der Gerichtshof auf keinen Fall aussprechen und warf der FIFA vor, nicht genug Tatsachen in Erfahrung gebracht zu haben.

AFC bleibt hart

Der Asiatische Fußballverband bleibt jedoch skeptisch. In einer Erklärung teilte der AFC mit, dass der 63-Jährige wegen Verstößen gegen die Verbandsrichtlinien für weitere 30 Tage gesperrt bleibt. Präsident Zhang wollte mit dieser Entscheidung auch ein Zeichen setzen und der Welt zeigen, dass derartiges Verhalten im asiatischen Verband keinen Platz hat. Die Entscheidung traf das zuständige Sportgericht in Asien.

EURE MEINUNG: Wie sollte man gegen korrupte Funktionäre vorgehen?
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