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Die FIFA hat die bisherigen Partien analysiert und keine Auffälligkeiten erkennen können. Der Spiegel hatte besonders bei einer Vorrunden-Begegnung Zweifel erklärt.

Rio de Janeiro. FIFA-Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke hat "enorme" Bedenken an einem Pressebericht geäußert, nach dem ein WM-Spiel der Nationalmannschaft Kameruns manipuliert gewesen sein soll. "Wir haben die Partien beobachtet und keine Anhaltspunkte für eine mögliche Manipulation gefunden", sagte der Deutsche.

Auch der französische Trainer Gerard Houllier aus der Technical Study Group (TSG) des Weltverbands hat bei der WM nach eigenen Angaben "überhaupt keine" verdächtigen Aktionen beobachtet.

Kamerun-Spiel wird verdächtigt

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hatte berichtet, dass der Spielausgang beim Vorrundenspiel Kamerun-Kroatien (0:4) möglicherweise vorherbestimmt gewesen sei. Auch der Platzverweis des Kameruners Alexandre Song in der ersten Halbzeit sei ein abgekartetes Spiel gewesen. Song hatte dem Münchner Mario Mandzukic völlig unvermittelt mit dem Ellbogen einen Schlag versetzt und war nach dieser Tätlichkeit vom Platz geflogen.

Es war von "sieben faulen Äpfeln" in Kameruns Mannschaft die Rede. Das Ethik-Komitee des nationalen Verbandes von Kamerun hat inzwischen interne Ermittlungen aufgenommen, glaubt allerdings selbst nicht daran, dass die Manipulationsvorwürfe der Wahrheit entsprechen

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