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Yaya Toure übt nach dem WM-Aus der Ivorer heftige Kritik an Schiedsrichtern und Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang wittert der Mittelfeldmann Rassismus.

Abidjan. Yaya Toure übt nach dem späten Ausscheiden der Elfenbeinküste im letzten Gruppenspiel gegen Griechenland heftige Kritik an den Schiedsrichtern. Darüber hinaus werde auch öffentlich kein Aufsehen um das Ausscheiden gemacht, da es sich um ein afrikanisches Team handele.

Wenige Sekunden vor Schluss kassierte die Elfenbeinküste gegen die Griechen ein Elfmetertor zum 1:2 und musste anschließend die Heimreise antreten. "Ich wollte unbedingt, dass der Schiedsrichter die Schwalbe von Samaras sieht", polterte Toure jetzt gegenüber France Football: "Einmal mehr war der Schiri nicht auf unserer Seite. Uns wurden auch mindestens zwei Elfmeter gegen Japan verweigert."

"Ein Skandal"

Im letzten Spiel hätte der Gegner dann auf der anderen Seite einen Strafstoß geschenkt bekommen: "Natürlich interessiert das niemanden, weil es ja nur um ein afrikanisches Team geht. Wer interessiert sich schon für die Ungerechtigkeit gegenüber einer afrikanischen Mannschaft? Dieser Fehler nimmt uns eine große Gelegenheit. Es ist ein Skandal, der leider kaum jemanden zu interessieren scheint."

Samaras hatte im Strafraum eine Flanke direkt aufs Tor bringen wollen, war dabei aber am Bein seines Gegenspielers hängengeblieben und zu Fall gekommen. Durch das 2:1 zogen die Griechen ins Achtelfinale ein, wo sie nach Elfmeterschießen an Costa Rica scheiterten.

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