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Kaum ist das Verfahren wegen Scheckbetrugs gegen ihn eingestellt, verklagt Mohamed Zidan seinen derzeitigen Klub Baniyas SC auf Schadensersatz.

Abu Dhabi. Nachdem das Verfahren wegen Scheckbetrugs gegen Mohamed Zidan eingestellt wurde, geht der Ex-Profi von Mainz 05 nun selbst in die Offensive: Seinen aktuellen Klub Baniyas SC aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verklagt der 32-Jährige auf über eine Million Dollar Schadensersatz.

"Ich warte inzwischen auf mehr als eine Million Dollar. Der Wechsel zu Baniyas war der größte Fehler meiner Karriere…", klagt Zidan gegenüber der Bild über seinen Wechsel in den Wüstenstaat.

Grund für die Schadensersatzforderung des ehemaligen Bundesliga-Profis ist ein von den Mannschaftsärzten nicht erkannter Meniskusriss dritten Grades. Weil ihm deswegen sogar Trainingsfaulheit nachgesagt wurde, ließ sich der Stürmer in München von Doktor Müller-Wohlfahrt untersuchen.

Haftstrafe vom Tisch

Als Zidan sich auf Anraten des Mannschaftsarztes von Bayern München einer Operation unterzog, wurde ihm bei seinem Klub anschließend die Rückkehr in den Mannschaftskader untersagt. Fortan musste Zidan bei den Amateuren trainieren und erhielt seitdem auch kein Gehalt mehr.

Nach Stationen bei Werder Bremen, Mainz 05, Borussia Dortmund und dem Hamburger SV war Zidan im Sommer 2012 zu Baniyas gewechselt. Laut Bild ist eine drohende Haftstrafe von sechs Jahren wegen Scheckbetrugs mittlerweile vom Tisch, das Verfahren wurde eingestellt.

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