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Nach dem überraschenden Scheitern gegen Raja Casablanca gab Atletico bekannt, dass Cuca seinen Vertrag nicht erfüllen wird. In Brasilien schockierte die Niederlage

Agadir. Der gestürzte Mitfavorit Atletico Mineiro hat bei der Klub-WM nicht nur sensationell das Halbfinale gegen Außenseiter Raja Casablanca, sondern auch seinen Trainer verloren. Der 50 Jahre alte Cuca wird seinen im November verlängerten Vertrag nicht wahrnehmen und aller Voraussicht nach zum chinesischen Erstligisten Shandong Luneng wechseln.

Das bestätigte Atletico-Präsident Alexandre Kalil. "Cuca ist schon weg. Er hat mich gebeten, ihn ziehen zu lassen. Die Spieler wissen, dass er uns verlassen wird", sagte er.

Schock für den WM-Gastgeber

Das nicht erwartete 1:3 (0:0) im Halbfinale gegen Casablanca hat das fußballverrückte Brasilien, wo die Klub-WM einen hohen Stellenwert genießt, "völlig schockiert", wie der frühere Weltfußballer Ronaldinho meinte. Der frühere Star des FC Barcelona war trotz seines Freistoßtreffers zum zwischenzeitlichen 1:1 ein Schatten seiner selbst. "Es ist hart, diese Niederlage zu akzeptieren, aber jetzt müssen wir schauen, was uns noch bleibt."

Ob Ronaldinho selbst bei dem Klub aus Belo Horizonte bleiben wird, ist offen. Sein Vertrag läuft zum Jahresende aus.

Häme von der Presse

Die heimische Presse reagierte derweil mit Unverständnis auf die Pleite, die Tausende mitgereiste Fans des Siegers der südamerikanischen Copa Libertadores im Stadion miterlebten. "Der Meister Amerikas, Herr einer Gruppe mit großen Spielern, auf dem Niveau der Seleção, geht gegen den größten Außenseiter in der Geschichte des Turniers unter", schrieb O Tempo aus Belo Horizonte ernüchtert.

Die Kollegen von Estado de Minas schrieben: "Der Traum vom Weltmeistertitel endet in einer einzigen Enttäuschung."

EURE MEINUNG: Warum ist Mineiro ausgeschieden?

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