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Gibt es bald weniger europäische Starter bei einer Weltmeisterschaft? Sepp Blatter fordert eine Globalisierung des Weltfußballs und will Afrika und Asien weitere Plätze geben.

Zürich. Joseph S. Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA, plant eine Reduzierung der Anzahl der europäischen Mannschaften bei Weltmeisterschaften.

Es könne nicht sein, schrieb der Schweizer im Magazin FIFA Weekly, dass Europa und Südamerika auf ihrem Status beharrten, die Mehrzahl der Teilnehmer zu stellen. Die Globalisierung müsse "endlich ernstgenommen werden" und Afrika und Asien "den Status erhalten, den sie verdient haben", fuhr Blatter fort. Afrika sei "schmerzvoll unterrepräsentiert" bei der WM. Dieser "Makel" müsse behoben werden.

Europa hat derzeit 13 Startplätze im 32 Mannschaften umfassenden Feld. Südamerika kommt auf vier feste Vertreter, ein weiteres Team hat überdies die Chance, sich über die Play-offs zu qualifizieren. Afrika dagegen hat nur fünf Plätze, Asien ist mit vier Mannschaften sicher vertreten.

Dazu kommt ein "halber Platz" für Asien über ein Play-off-Duell. Nord- und Mittelamerika haben 3,5 Plätze, Ozeanien einen "halben". Ein Platz ist für den Gastgeber reserviert. Blatter wirbt mit seinem neuerlichen Vorstoß gegen Europa und Südamerika um "Chancengleichheit für alle", wie er betonte.

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