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Confed Cup: Nigerianische Spieler machen Ärger wegen Prämien

In zwei Tagen beginnt der Confed Cup in Brasilien. Die nigerianische Nationalmannschaft wird Afrika bei dem Turnier vertreten. Im Vorfeld gibt es aber Ärger wegen den Prämien.

Abuja. Zwei Tage vor Beginn des Confed Cups in Brasilien (15 bis 30. Juni) ist bei der Fußball-Nationalmannschaft von Nigeria ein handfester Streit um die Prämienregelung ausgebrochen.

Spieler wollen mehr

Die Spieler der Super Eagles haben nach dem 1:1 gegen Namibia in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 den angebotenen Bonus von 2500 Dollar (etwa 1900 Euro) abgelehnt und fordern das Doppelte.

Verband in Geldnot

Bereits vergangene Woche kam es nach einem 1:0-Sieg in Kenia zu Querelen, die von den Spielern des Afrikameisters geforderte Prämie von 10.000 Dollar (etwa 7600 Euro) wurde von mehreren Offiziellen zurückgewiesen. Der nigerianische Verband hat seit geraumer Zeit finanzielle Probleme.

In Brasilien trotzdem am Start

Der Weltverband FIFA wies Gerüchte zurück, wonach sich die Spieler weigerten, nach Brasilien zu reisen. "Ich habe mit dem Teammanager gesprochen - sie werden am Samstag im Flugzeug sitzen und kommen, die Sache ist geklärt", sagte Generalsekretär Jérôme Valcke am Donnerstag in Rio de Janeiro.

Für Nigeria startet das Turnier am 17. Juni mit der Partie gegen Tahiti. Später folgen dann noch die Duelle mit Uruguay und Spanien.

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