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Drei Jahre spielte Becks selbst in der MLS, bevor er seine Karriere bei PSG beendete. Nun plant er in Amerika den Bau eines Stadions und stößt auf Existenzängste der Arena-Nachb...

Miami. In Miami formiert sich Widerstand gegen die Stadionpläne von David Beckham und seines zukünftigen Fußball-Klubs in der amerikanischen Profiliga MLS. Ein Zusammenschluss von einflussreichen Unternehmen im Hafen der Stadt am Südzipfel Floridas hat sich mit einem offenen Brief gemeldet und aus wirtschaftlichen Gründen einen anderen Platz für den Bau der Arena gefordert.

"Wir unterstützen die Pläne eines Fußball-Vereins in Miami, aber nicht den Bau eines Stadions in Hafennähe. Es würde ein großes Risiko für Arbeitsplätze sowie die Schifffahrt und damit für die Zukunft des Hafens bedeuten", schrieb das Bündnis, an dem unter anderem Kreuzfahrtlinien und Cargo-Unternehmen beteiligt sind, in einer ganzseitigen Anzeige im Miami Herald.

Der Plan: Stadion als Aushängeschild

Nach den Plänen des einstigen Superstars für den Neubau eines Stadions sollen die Fans durch offene Bereiche der Ränge auch auf Miamis Strand und Skyline blicken können. "Mein Wunsch ist es, Miamis beste Seiten durch das Stadion zur Geltung kommen zu lassen", hatte Beckham bei der Vorstellung des Projektentwurfes gesagt.

In der Stadion-Variante sollen 35.000 Zuschauer auf überdachten Rängen die Spiele der Gastgeber, die ab 2016 oder 2017 in der MLS spielen wollen, aus einer Art Vogelperspektive verfolgen können. Zum Entwurf gehören auch Bauvorhaben für ein Einkaufszentrum und einen großen öffentlichen Platz.

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