Tätlichkeit oder nicht? Bayern-Star Franck Ribery erhitzt mit seiner Aktion gegen Renato Steffen die Gemüter

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Gelb statt Rot: Franck Ribery fliegt gegen Wolfsburg nicht vom Platz und hat damit einmal mehr Glück in einer brenzligen Situation.

Ganz eilig und quasi auf dem Absatz machte Franck Ribery kehrt, als er die erwartungsvolle Journalisten-Meute sah. Der Franzose wusste wohl genau, sie würden danach fragen, was in der 36. Minute des Auswärtsspiels von Bayern München beim VfL Wolfsburg (2:1) passierte. Tätlichkeit oder nicht? Diese Diskussion hatte der Weltklasse-Spieler schon öfter geführt. Heute hatte er darauf keine Lust.

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Doch was war passiert? In besagter Spielminute versuchte Ribery, im Dribbling seinen Gegenspieler Renato Steffen im Dribbling abzuschütteln, keilte mit dem Arm leicht nach hinten aus und traf Steffen im Gesicht.

Ribery sieht nur die Gelbe Karte

Der Schweizer ging zu Boden, Schiedsrichter Sascha Stegemann zeigte nach Ansicht der Fernsehbilder die Gelbe Karte. Dass Ribery nicht vom Platz flog, regte so manchen Kritiker auf, hatte er in der Vergangenheit so manches Mal durch ähnliche Szenen für Empörung gesorgt.

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Mitspieler und Weltmeister Thomas Müller, der zu Beginn der Partie noch auf der Bank gesessen hatte, sprang Ribery zur Seite. "Es hat so ausgesehen, als ob er ihn im Gesicht getroffen hat. Aber das hat von der Bank nicht nach einem absichtlichen Schlag ausgesehen. Sondern eher nach einer Bewegung aus dem Dribbling heraus", sagte Müller.

Doch selbst wenn es in diesem Fall ein unwillkürliches Handeln war: Ribery wird auch in Zukunft aufgrund seiner Vita damit leben müssen, dass einer solchen Szene Entrüstung folgt.

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