Nicolai Müller tritt gegen den Hamburger SV und Coach Christian Titz nach: "Nie ein Wort mit mir geredet"

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Nicolai Müller fehlte dem HSV im Abstiegskampf aufgrund einer Verletzung. Von Trainer Titz zeigte sich der Neu-Frankfurter allerdings enttäuscht.

Nicolai Müller hat nach seinem Wechsel vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt scharfe Kritik an HSV-Trainer Christian Titz geübt. "Titz hat nie ein Wort mit mir geredet, er hat mich kein einziges Mal auf meine Zukunft angesprochen", sagte Müller der Bild.

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Demnach habe sich der Offensivspieler nach seiner Verletzung vom Klub nicht wertgeschätzt gefühlt: "Bis weit nach der Saison ist kein einziger Verantwortlicher aus dem Klub mehr auf mich zu gekommen. Aber offenbar hat keinem etwas daran gelegen, dass ich bleibe."

Müller habe dem HSV "lange Zeit gelassen", sich aber letztlich doch zum Abschied entschieden, da niemand auf ihn zukam. Dass er letztlich gar das "Image eines Söldners" erhielt, ärgert den 30-Jährigen daher. Nun wolle er sich allerdings in Frankfurt neu beweisen.

Müller über Eintracht: "Alles gepasst"

"Verein, Stadt, Fans, Europa - es hat einfach alles gepasst. Fredi Bobic rief mich nach der Saison an und danach hatte ich - wie ein kleines Kind - direkt Bauchkribbeln", sagte Müller. Nach einem Gespräch mit Trainer Adi Hütter war für Müller die Entscheidung pro Eintracht gefallen.

Der Nachfolger von Niko Kovac, den es zum FC Bayern München zieht, habe mit "seiner Philosophie, seinen Vorstellungen und seiner guten Art" auf einer Wellenlänge mit Müller gelegen. Der Rechtsaußen wechselte ablösefrei und unterschrieb in Frankfurt bis 2020.

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