Hoffenheim-Trainer Nagelsmann relativiert Bayern-Aussagen und schickt SMS an Ancelotti

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Dass sein Interview so hohe Wellen schlagen würde, hätte TSG-Trainer Nagelsmann nicht gedacht. Daher relativierte er die Aussagen über den FC Bayern.

Trainer Julian Nagelsmann vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat seine Aussagen in Bezug auf den Job beim deutschen Rekordmeister Bayern München relativiert und Bayern-Coach Carlo Ancelotti persönlich kontaktiert.

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"Das Thema hat eine größere Rolle gespielt als von mir gewollt. Leider hat das Interview extrem große Wellen geschlagen - auch im Hinblick auf meinen Kollegen Carlo Ancelotti, vor dem ich großen Respekt habe. Er hat mehr Titel als ich Unterhosen im Schrank", sagte Nagelsmann am Mittwoch während der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Sporting Braga (19.00 Uhr im LIVETICKER): "Ich habe Carlo eine SMS geschrieben, um zu erklären, wie es gemeint war. Damit ist das Thema aus der Welt und abgehakt."

Wie seine Aussagen gemeint waren, erklärte der 30-Jährige. "Das Interview hatte keinen aktuellen Bezug. Es ging um Visionen und Zukunftsplanungen meines Lebens. Ich habe schon immer betont, dass es ein Traum von mir ist, einen Weltklub zu trainieren", sagte Nagelsmann: "Es waren offene und ehrliche Antworten. Diese Art will ich beibehalten. Alle, die mir jetzt eine Initiativ-Bewerbung unterstellen, sind die gleichen, die immer bemängeln, dass es nur noch Floskeln im Fußball gibt. Also nochmal: Es war keine Bewerbung."

Nagelsmann hatte mit einem Eurosport-Interview für Aufsehen gesorgt. "Der FC Bayern spielt in meinen Träumen schon eine etwas größere Rolle", sagte er: "Ich bin sehr, sehr glücklich mit meinem Leben – und der FC Bayern würde mich vielleicht noch ein Stück glücklicher machen. Aber es ist jetzt nicht so, dass mein Lebensglück total vom FC Bayern abhängt."

Nagelsmann hatte zuletzt bei der TSG einen Vertrag bis 2021 unterschrieben. Er soll allerdings eine Ausstiegsklausel für einen Topklub ab 2019 enthalten. Ancelotti ist in München noch bis 2019 gebunden.

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