Kritik an Australiens Tim Cahill nach gesponsertem Torjubel

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Es war ein ganz wichtiges Tor, dass der Routinier am Dienstag für sein Land erzielte. Was er danach machte, kommt bei Vielen nicht gut an.

Tim Cahill hat Australien in dieser Woche mit zwei Toren im Duell gegen Syrien in die Play-offs um ein WM-Ticket geschossen (hier gibt's alle Informationen rund um die WM-Qualifikation weltweit). Das Verhalten des Stürmers, nachdem er den 2:1-Siegtreffer in der Verlängerung erzielt hatte, stößt nun in seinem Heimatland auf großes Unverständnis und harte Kritik.

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Denn Cahill, der sonst meist in Richtung Eckfahne marschiert, um dort zu feiern, hatte zunächst mit ausgebreiteten Armen ein Flugzeug nachgemacht, um auf dem Weg zurück zum Anstoß ein 'T' mit seinen Armen zu formen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich bei den Gesten um einen Gruß an seinen persönlichen Sponsor, den Reiseveranstalter 'TripADeal' handelte.

Die Firma zeigte sich auf Instagram zunächst begeistert vom Verhalten Cahills, löschte den Post aber wieder, als sich Australiens Fans fast ausschließlich negativ zur Aktion des Angreifers äußerten.

Cahill könnte nun auch Ärger von der FIFA drohen, die 2012 den dänischen Stürmer Nicklas Bendtner mit einer Strafe in Höhe von 100.000 Euro belegte, weil bei einem Torjubel seine gesponserte Unterwäsche-Marke zu erkennen war.

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