Kevin Trapp über möglichen Abschied von PSG: "Wir werden sehen, was im Winter passiert"

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Keeper Kevin Trapp weiß, dass er dringend Spielpraxis im Verein braucht, um Teil von Joachim Löws WM-Kader zu sein.

Torhüter Kevin Trapp hat sich zur Möglichkeit eines Transfers in der Januar-Transferperiode geäußert. Der 27-Jährige ist beim Ligue-1-Tabellenführer Paris Saint-Germain nicht erste Wahl und sorgt sich daher um seinen Platz im Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland.

Nach dem 2:0 PSGs gegen Troyes am Mittwochabend, bei dem Trapp erstmals in dieser Saison den Vorzug gegenüber Konkurrent Alphonse Areola erhalten hatte, sagte er: "Ich habe immer gesagt, dass ein Spieler regelmäßig zum Einsatz kommen muss, um zur WM zu fahren. Das ist normal. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Trainer einen Spieler nominiert, der nicht spielt."

Trapp hatte mehrere Gespräche mit Unai Emery

Trapp deutete an, dass daher ein Transfer im Winter eine Möglichkeit sei. Konkret wollte er sich dazu aber nicht äußern: "Wir werden sehen, wie es läuft. Es ist nicht die Zeit, um über meine Zukunft zu sprechen. Bis das Transferfenster öffnet, gibt es noch sechs oder sieben Spiele, die wir gewinnen wollen und dann sehen wir, was in der Winterpause passiert."

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Der Schlussmann, der 2015 für 9,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt an die Seine gewechselt war, steht dort noch bis 2020 unter Vertrag. "Ich habe immer gesagt, dass ich mich hier wohl fühle. Trotz meiner Situation", erklärte Trapp: "Ich hatte einige gute Gespräche mit dem Trainer und das ist wichtig."

Sein Einsatz gegen Troyes bedeutet allerdings keinen dauerhaften Wechsel auf der Torwartposition beim französischen Pokalsieger. Trainer Emery stellte klar: "Trapp arbeitet im Training sehr gut. Er spielt für Deutschland. Wir sprechen darüber, wann er Einsätze bekommt, damit er seinen Rhythmus und den Platz in der Gruppe behält. Aber es ist so, dass wir sehr glücklich sind mit Alphonse (Areola, d. R.). Er hat unser volles Vertrauen als Nummer eins, aber Kevin verdient es, ein paar Spiele zu bekommen."

Trapp gehörte zum DFB-Kader, der im vergangenen Sommer den Confederations Cup gewann. Er absolvierte bisher zwei Länderspiele. In den vergangenen Woche war immer wieder spekuliert worden, DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund könnte Interesse an ihm haben.

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