FC Schalke 04 dämpft Erwartungen für Transferperiode

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Als deutscher Vize-Meister will sich Schalke im Sommer verstärken, dabei aber maßvoll investieren. Vorrang habe weiterhin der Umbau des Klub-Geländes.

Der FC Schalke 04 will in der aktuellen Transferperiode nur bedingt in neue Spieler investieren. "Wir investieren auch in Steine", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies im kicker bezüglich des laufenden Umbaus des Klub-Geländes.

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"Dort sind hohe Investitionen erforderlich, hier setzen wir einen Schwerpunkt", ordnete er ein. Für Schalke gehe es derzeit weniger darum, einen "Kracher" auf dem Transfermarkt zu landen, als vielmehr um einen Ausbau der Infrastruktur und damit auch der zukünftigen Möglichkeiten.

Heidel dämpft Erwartungen

Obendrein sollen Verbindlichkeiten des Klubs abgebaut werden, erklärte Tönnies. Dennoch soll nach den Zugängen von Suat Serdar, Salif Sane, Steven Skrzybski und Mark Uth ein weiterer Spieler folgen.

"Wer jetzt erwartet, dass wir einen Spieler für 55 Millionen Euro verpflichten, kennt Schalke und unsere Möglichkeiten nicht", dämpfte Sportdirektor Christian Heidel dabei die Erwartungen.

Schalke erwartet deutliche Mehreinnahmen

Tönnies fügte hinzu: "Wann wir den ganz tiefen Griff in die Schatulle wagen, ist derzeit unerheblich. Wir werden es dann tun, wenn wir es müssen. Ich glaube nicht, dass wir mit einem Kracher gleich alle Ziele erreichen könnten. Ich glaube, wir tun besser daran, diese Mannschaft, die wir gut und klug verstärkt haben, weiterzuentwickeln."

Als deutscher Vize-Meister hat Schalke deutliche Mehreinnahmen zu erwarten. Das ist nicht zuletzt auch auf die Teilnahme an der Champions League zurückzuführen, die mit rund 50 Millionen Euro ins Gewicht fällt. Auch die Umsätze im Marketing sind um acht Millionen Euro angestiegen, wie der Klub kürzlich bekanntgab.

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