Ex-Bundestrainer Berti Vogts kann Nichtnominierung von Mario Götze nachvollziehen

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Die Nichtnominierung von Mario Götze für die WM 2018 sorgt für Aufsehen. Ex-Bundestrainer Berti Vogts versteht die Entscheidung von Joachim Löw.

Berti Vogts kann die Nichtnominierung von Mario Götze für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) gut nachvollziehen. "Im Unterbewusstsein hat er sich wohl gesagt: 'Für die Nationalmannschaft reicht es doch – unter den besten 23 Spielern bin ich ja noch.' Nein. Das ist eben nicht der Fall. Götze muss das als Weckruf werten und annehmen", sagte der ehemalige Bundestrainer dem Nachrichtenportal t-online.de.

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WM-Held Götze war von Bundestrainer Joachim Löw am Dienstag nicht in den vorläufigen WM-Kader berufen worden. "Er hat viele Chancen bekommen. Er hat sie leichtfertig verschenkt. Er darf jetzt auch nicht Peter Stöger oder Joachim Löw die Schuld geben. Er muss jetzt alles infrage stellen", sagte Vogts.

Vogts kritisiert Ergogan-Auftritt von Özil und Gündogan

Der 71-Jährige, der Deutschland 1996 zum bisher letzten EM-Titel geführt hatte, zeigte wenig Verständnis für den gemeinsamen Auftritt von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Autokraten Recep Tayyip Erdogan. "Beide haben sich missbrauchen lassen für den Wahlkampf Erdogans. Ich kann darüber wirklich nur den Kopf schütteln", sagte Vogts. Löw hatte sportliche Konsequenzen für die beiden Nationalspieler ausgeschlossen.

Am Dienstag hatte Bundestrainer Löw etwas überraschend auf den WM-Final-Torschützen von 2014 verzichtet. Neben Götze fehlten unter anderem auch Emre Can, Shkodran Mustafi und Sandro Wagner im Aufgebot für das Turnier in Russland.

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