DFL-Reformpläne vom Tisch - DFB-Pokal-Modus bleibt unverändert

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DFL und DFB haben sich darauf geeinigt, den aktuellen Austragungsmodus des DFB-Pokals beizubehalten. Außerdem gibt es einen neuen Aktionsplan.

Der aktuelle Austragungsmodus des DFB-Pokals bleibt unangetastet. Darauf haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) bei einem Spitzengespräch in Frankfurt geeinigt. Wie bisher wird die erste Hauptrunde mit 64 Mannschaften ausgetragen, darunter alle 18 Erstligisten. Damit sind die DFL-Bestrebungen, die für einen internationalen Wettbewerb qualifizierten Klubs von der Auftaktrunde zu befreien, vorerst vom Tisch.

"Der DFB-Pokal bezieht seinen Reiz aus den Begegnungen Klein gegen Groß, dabei bleibt es. Jeder Pokalteilnehmer kann weiter seinen Traum von einem Los gegen Bayern München oder Borussia Dortmund träumen", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

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Stärkung des Amateurfußballs

Die DFB-DFL-Spitzenrunde verständigte sich zudem auf einen "Aktionsplan Amateurfußball". Amateurvereine, die spätere Profis ausgebildet haben, sollen künftig erheblich besser finanziell entschädigt werden. "In Anerkennung dafür" stellt die DFL mehr als vier Millionen Euro bereit.

Der DFB stellt seinerseits den Drittligisten zusätzliche zwei Millionen Euro für die Nachwuchsförderung zur Verfügung. Eine Million Euro erhalten die Vereine der 3. Liga darüber hinaus aus den zusätzlichen TV-Einnahmen für das Relegationsspiel zur 2. Liga.

Weitere sechs Millionen Euro gehen vom DFB an die Landesverbände. Damit sollen unter anderem die Vereine an der Basis entlastet werden, zudem soll es eine "Digitaloffensive" geben.

Weitere Vereinbarungen folgen

Auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag am 8. Dezember sollen die Zusatzvereinbarungen zum Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL verabschiedet werden. Den Delegierten werden dann auch Anträge zum Bau der neuen DFB-Zentrale auf der ehemaligen Galopprennbahn in Frankfurt/Main sowie zu einer reformierten Aufstiegsregelung zur 3. Liga vorliegen.

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