Bei Mainz gegen Freiburg: Schiedsrichter gibt Elfmeter in der Halbzeitpause

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Freiburg ist bereits in der Kabine, da entscheidet der Schiedsrichter spät auf Elfmeter für Mainz. Die Verantwortlichen verzichten auf Protest.

Beim Bundesligaspiel zwischen dem 1. FSV Mainz 05 und dem SC Freiburg gab es den wohl kuriosesten Elfmeter der Geschichte der Bundesliga.

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Schiedsrichter Guido Winkmann hatte schon zur Halbzeitpause gepfiffen, als er nachträglich doch noch auf Handelfmeter für Mainz 05 entschied. Die Freiburger waren schon fast komplett in der Kabine verschwunden.

Vorausgegangen war ein strittiges Handspiel von Marc-Oliver Kempf im Strafraum, nach einer Flanke von Daniel Brosinski. Große Proteste hatte es direkt nach der Szene nicht gegeben.

SC-Sportdirektor Jochen Saier: "Die Situation ist wohl regelkonform"

SC-Sportdirektor Jochen Saier sagte, sein Team habe die Entscheidung mit "Ungläubigkeit" aufgenommen. Der Freiburger selbst nahm den umstrittenen Elfmeterpfiff gefasst auf. "Die Situation ist wohl regelkonform", sagte Saier bei Eurosport. "Es wird immer kurioser."

Trainer Christian Streich verzichtete auf Proteste und nahm das Ganze mit einem Grinsen zur Kenntnis.

Bilder aus dem Kabinentrakt zeigten, dass die Freiburger nach dem Elfmeterpfiff zuerst nicht auf den Platz zurückkehren wollten. Später kamen aber doch alle Mann wieder aufs Feld. Der Mainzer Pablo de Blasis verwandelte den Elfmeter zur 1:0-Führung für Mainz. Dann ging es in die Halbzeit. Am Ende siegte Mainz mit 2:0. Hier geht's zum Spielbericht.

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