Bayer 04 Leverkusen befürchtet Verletzung bei Charles Aranguiz

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Obwohl Bayer darauf beharrte, dass Aranguiz nicht für Chile spielen sollte, kam er in der Quali zum Einsatz. Die Werkself befürchtet eine Verletzung.

Der angeschlagene Charles Aranguiz stand in der Nacht auf Donnerstag beim entscheidenden WM-Qualifikationsspiel der Chilenen auf dem Platz - sehr zum Unmut seines Arbeitgebers Bayer Leverkusen. Dort befürchtet man eine Verletzung des Mittelfeldmannes.

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Noch vor dem Spiel hatte Bayer-Manager Jonas Boldt klargestellt: "Charles kann definitiv nicht spielen. Er ist dorthin gefahren, um die Mannschaft moralisch zu unterstützen." Und: "Wir vertrauen darauf, dass die Chilenen vernünftig mit dem Spieler umgehen."

Gekommen ist es dann doch anders: Aranguiz stand beim 0:3 gegen Brasilien 45 Minuten lang auf dem Platz und wurde nach einer überschaubaren Leistung zur Halbzeit, angeblich wegen "Müdigkeit", vom Feld genommen.

Skepsis ist groß

"Wir müssen erst herausfinden, warum er ausgewechselt wurde", sagte Trainer Heiko Herrlich jetzt dem kicker. Dem Bericht zufolge ist die Skepsis bezüglich Aranguiz' Gesundheitszustand groß. "Wir hatten ihn sowieso für das Spiel am Sonntag nicht auf dem Schirm", sagt Herrlich, der "eher nicht" an einen Einsatz glaubt. "Letztendlich", sagt Herrlich, "ist der Spieler immer für sich selbst verantwortlich".

Auch Rudi Völler kann sich einen Einsatz des Chilenen "nicht vorstellen" und ärgert sich über die Abstellungspflicht: "Bis zu einem gewissen Punkt hat man Verständnis, aber…" Als Verein, so Völler, "bist du da machtlos".

 

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