Atletico-Stürmer Fernando Torres im Interview: "Haben es mehr verdient als Bayern"

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Fernando Torres gastiert mit Atletico Madrid im Rahmen des Audi Cups derzeit in München und erinnert sich gerne an Momente mit deutscher Beteiligung.

Fernando Torres schoss Spanien im Finale der EM 2008 zum Titel gegen die deutsche Nationalmannschaft und konnte sich zuletzt auch mit Atletico Madrid gegen den FC Bayern München in der Champions League durchsetzen. Logisch, dass er "sehr gerne nach Deutschland kommt", wie er in einem Spox-Interview im Rahmen des Audi Cups erklärte.

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Im Halbfinale der Königsklasse setzten sich die Rojiblancos 2016 nach Hin- und Rückspiel knapp gegen die Münchner durch, wenngleich Torres in der Schlussphase gar einen Elfmeter verschoss. Die harte und defensive Spielweise der Spanier sorgte damals jedoch für viel Kritik, wobei man dies laut Torres nicht überbewerten dürfe.

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"Das ist Fußball und machen alle Teams der Welt! Wer in Führung liegt, muss versuchen, Tempo aus dem Spiel zu nehmen", erklärte er, angesprochen auf das Zeitspiel und die Schiedsrichterdiskussionen in der Schlussphase. "Es hat uns damals jedenfalls sehr glücklich gemacht, dass wir gegen die Bayern gewonnen haben, denn sie hatten eine bessere Mannschaft als wir."

"Aber im Fußball gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft. Wir haben es trotzdem über Hin- und Rückspiel betrachtet mehr verdient, ins Finale einzuziehen als die Bayern", fuhr Torres fort. Der Architekt des Erfolgs ist weiterhin Trainer Diego Simeone, der mit seiner emotionalen Art ebenfalls schon für die ein oder andere Diskussion und Sperre verantwortlich war.

"Genau wie früher als Spieler ist er auch als Trainer ein sehr intensiver Charakter. Diego ist clever und weiß genau, dass wir Spieler diese Intensität brauchen, um gegen Teams zu bestehen, die besser sind als wir", weiß Torres. "Diego kommuniziert sehr gut mit uns und erklärt exakt, was er sowohl in taktischer Hinsicht als auch individuell von jedem Einzelnen erwartet. Alles, was wir Spieler machen müssen, ist ihm zu folgen."

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