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UEFA Champions League

  • 7. August 2013
  • • 18:00
  • • Stadion Petrovskij, Sankt-Peterburg (St. Petersburg)
  • Schiedsrichter: S. Gumienny
  • • Zuschauer: 20072
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ENDE
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Zenit siegt mit Gesamtergebnis von 6 - 0

CL-Qualifikation: Zenit mit Kantersieg, Austria und Celtic zittern

CL-Qualifikation: Zenit mit Kantersieg, Austria und Celtic zittern

Getty

Zenit St. Petersburg ist mit einem 5:0-Erfolg über Nordsjaelland in die CL-Playoffs eingezogen. Austria Wien tat sich auf Island deutlich schwerer, auch Celtic musste zittern.

St. Petersburg. Zenit St. Petersburg ist durch einen 5:0-Erfolg gegen den FC Nordsjaelland souverän in die Champions-League-Playoffs eingezogen. Austria Wien mühte sich auf Island gegen FH Hafnafjördur mit zehn Mann durch ein 0:0 zum Weiterkommen. Und auch Celtic Glasgow brauchte am Ende eine Menge Glück.

Zenit ganz souverän

Zenit startete mit einem 1:0-Auswärtssieg im Rücken ins Heimspiel gegen den letztjährigen Champions-League-Teilnehmer. Nach verhaltener Anfangsphase machten die Russen dann Ernst und gingen durch einen Flachschuss von Roman Schirokow aus kurzer Distanz ins linke Eck nach 26 Minuten in Führung.

Danach beschränkten sich die von Luciano Spalletti trainierten Russen nur auf das Nötigste. Die Defensive hatte ohnehin keinerlei Probleme mit den weitgehend harmlosen Dänen. Kurz nach Wiederanpfiff machte Zenit dann den Deckel drauf: Torschütze Schirokow bediente Hulk, der dem dänischen Schlussmann keine Chance ließ (50.). Kurz darauf kam Ex-Bayer Anatoliy Timoschtschuk in die Partie.

In der 62. Minute traf Danny nach toller Hulk-Vorarbeit aus der Drehung per Kopf zum 3:0. Sekunden nach seiner Einwechslung durfte dann auch Rückkehrer Andrej Arshavin ran: Der Ex-Gunner schob zum 4:0 ins rechte Eck ein (68.). Kurz darauf sah Zenits Luis Neto Rot wegen Handspiels im Strafraum - den fälligen Elfmeter setzte Nicolai Stokholm allerdings an den linken Pfosten (74.). Kurz vor Abpfiff stellte Schirokow noch auf 5:0 (90.+3).

Austria reicht torloses Remis

Die Wiener hatten zwar die nicht alltägliche Anreise nach Island in den Knochen, wirkten trotzdem vom Anpfiff weg dominanter. Die Bjelica-Elf tat sich aber schwer, im letzten Spielfelddrittel zu klaren Chancen zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer flachte das Austria-Spiel dann zunehmend ab. Da von den Isländern nichts kam, plätscherte die Partie in die Pause.

Spielerisch in Hälfte eins schwach, bezog das Spiel seinen Reiz so vor den zweiten 45 Minuten vor allem aus der Spannung. Zudem trauten sich die Hausherren nach Wiederbeginn auch vermehrt in die Offensive - und Wien schwächte sich selbst: Markus Suttner sah nach 62 Minuten Gelb-Rot.

Das Geschenk nahm Hafnafjördur aber nicht an: Spielerische Armut und ausbleibende Chancen prägten stattdessen weiterhin das Spielgeschehen. Die Austria musste sich in den letzten Minuten nur noch harmlosen Halbchancen der Gastgeber stellen. Letztlich reichte es schmucklos für das Weiterkommen.

Elfsborg nicht belohnt

Das Spiel in der Boras Arena begann ähnlich wie das Hinspiel im Celtic Park: Die Schotten hatten viel Ballbesitz, doch Underdog Elfsborg setzte wiederholt gefährliche Akzente. Besonders Celtic-Leihgabe Mo Bangura machte erneut ordentlich Betrieb. Die erste Chance hatten aber die Gäste: Kris Commons schoss einen Freistoß aus 18 Metern in die Mauer und der Ball landete bei Joe Ledley, der an einer Glanzparade von IF-Keeper Kevin Ellegaard scheiterte (21.).

Getragen vom lautstarken Publikum traute sich Elfsborg aber wiederholt vor den Celtic-Kasten - allerdings ohne nennenswerten Ertrag. Torlos ging es in die Pause. Auch nach Wiederbeginn sorgten die Gastgeber einige Male bei Kontern für Aufregung im Sechzehner der Schotten.

Zwingend wurde es nicht, aber für Celtic verkam das Spiel mehr und mehr zum Ritt auf der Rasierklinge, da den eigenen Vorstößen die Durchschlagskraft fehlte. Das Spiel lebte zunehmend von der Spannung, da spielerisch auf beiden Seiten nicht mehr viel gelang. So musste Celtic am Ende noch vier Minuten Nachspielzeit überstehen, letztlich reichte es dann aber zum biederen Remis und damit zum Weiterkommen.

Sonstige Resultate:

Sheriff Tiraspol (MDA) - Dinamo Zagreb (CRO) 0:3 (0:2) (Hinspiel 0:1)
Metalist Charkiw (UKR) - PAOK Saloniki (GRE) 1:1 (0:0) (Hinspiel 2:0)
Viktoria Pilsen (CZE) - Nomme Kalju (EST) 6:2 (2:1) (Hinspiel 4:0)
Legia Warschau (POL) - Molde FK (NOR) 0:0 (0:0) (Hinspiel 1:1)
SV Zulte Waregem (BEL) - PSV Eindhoven (NED) 0:3 (0:0) (Hinspiel 0:2)

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