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FA Cup

  • 12. April 2014
  • • 18:07
  • • Wembley Stadium, London
  • Schiedsrichter: M. Oliver
  • • Zuschauer: 82185
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N. E.
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Arsenal siegt 4 - 2 nach Elfmeterschießen

FA Cup: Acht-Tore-Wahnsinn - Hull folgt Arsenal ins Endspiel

Der FC Arsenal hat eine weitere Blamage abgewendet und nach einer Zitterpartie das Finale um den FA-Cup erreicht. Hull wurde nach langem Kampf seiner Favoritenrolle gerecht.

London. Der 13-malige englische Meister Arsenal setzte sich im Halbfinale im Elfmeterschießen 4:2 gegen den zweitklassigen Titelverteidiger Wigan Athletic mit dem deutschen Trainer Uwe Rösler auf der Bank durch. Nach 120 packenden Minuten hatte es 1:1 (1:1, 0:0) gestanden. Am Sonntag zog Hull City nach einem Wahnsinnsspiel gegen Sheffield United das zweite Finalticket.

Wigan Athletic- Arsenal 3:5 n.E. (1:1, 0:0)

Tore: 1:0 Gomez (63.), 1:1 Mertesacker (83.)

Die 82.185 Zuschauer im Wembley Stadium sahen in der Anfangsphase engagierte Gunners, bei denen Aaron Ramsey zum ersten Mal seit Weihnachten in der Startelf stand. Gegen die äußerst defensiv orientierte Mannschaft von Uwe Rösler, die in einem 5-3-1-1 agierte, erspielte sich Arsenal ein klares Übergewicht und kam zu mehreren guten Chancen.

Vor allem Bacary Sagna, Alex Oxlade-Chamberlain und Yaya Sanogo hatten binnen weniger Minuten die Chance zur Führung, scheiterten jedoch jeweils am starken Scott Carson im Tor von Wigan. Der Zweitligist, der Mitte der ersten Halbzeit zudem zusehends besser in die Partie kam, schaffte durch Offensivaktionen etwas Entlastung.

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Nach der Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild. Bis zur 63. Minute, als Per Mertesacker einen unnötigen Elfmeter für Wigan verursachte. Jordi Gomez ließ nichts anbrennen und verwandelte zur überraschenden Führung des krassen Außenseiters. Arsenal drückte im Anschluss vehement auf den Ausgleich. Mehrfach scheiterten die Gunners jedoch am überragenden Scott Carson. In der 83. Minute war es dann ausgerechnet Mertesacker, der per Kopf zum verdienten Ausgleich traf.

In der Verlängerung behielt Arsenal die Überhand, der entscheidende Treffer blieb den Londonern jedoch verwehrt. So musste das Elfmeterschießen herhalten. Lukasz Fabianski hielt direkt die ersten beiden Versuche von Gary Caldwell und Jack Collinson. Nachdem die ersten vier Schützen der Gunners jeweils sicher verwandelten, steht die Mannschaft von Trainer Arsene Wenger zum ersten Mal seit 2005 im Finale des FA Cups, und hat somit die Chance auf den ersten Titel seit neun Jahren.

Hull City - Sheffield United 5:3 (1:2)

Tore: 0:1 Baxter (20.), 1:1 Sagbo (42.) 1:2 Scougall (44.), 2:2 Fryatt (49.), 3:2 Huddlestone (54.), 4:2 Quinn (67.), 4:3 Murphy (90.), 5:3 Meyler (90.+3)

Hull zieht nach einem Kraftakt zum ersten Mal in der 110-jährigen Vereinshistorie ins Pokalfinale ein! Gegen den starken Drittligisten Sheffield brachten fünf Minuten zu Beginn des zweiten Durchgangs die Wende zugunsten des haushohen Favoriten. Der eingewechselte Matty Fryatt traf nach Ecke zum Ausgleich, Tom Huddlestone kurz darauf erstmals zur Führung.

Zuvor musste sich der Erstligist wie im falschen Film vorgekommen sein. John Brayford brachte eine Flanke von rechts ins Zentrum und erwischte die schläfrige Hull-Defensive auf dem falschen Fuß. Jose Baxter war gedanklich frischer und drückte den Ball für Underdog Sheffield zum 1:0 über die Linie (20.). Die Tigers kämpften sich durch Yannick Sagbo mit dem ersten guten Spielzug wieder zurück, doch Sheffield antwortete im Stile einer Klassemannschaft.

94 Sekunden nach dem 1:1 konterten sich die Blades über Jamie Murphy und Stefan Scougall zur neuerlichen Führung. Erst die Wechsel von Steve Bruce ließen das Spiel kippen. Stephen Quinn traf drei Minuten nach seiner Hereinnahme zum 4:2, Sheffield gelang nur noch das 3:4 in der Schlussminute durch Murphy, ehe David Meyler den Endstand in einem Wahnsinns-Match markierte. Im Endspiel am 17. Mai trifft Hull an gleicher Stelle auf den FC Arsenal.

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