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Premier League

  • 22. Dezember 2012
  • • 13:45
  • • The DW Stadium, Wigan
  • Schiedsrichter: J. Moss
  • • Zuschauer: 21754
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ENDE
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Arsenal gewinnt knapp und glücklich mit 1:0 in Wigan

Arsenal gewinnt knapp und glücklich mit 1:0 in Wigan

Clive Brunskill

Trotz einer engagierten Leistung und mehreren Großchancen gelang es Wigan Athletic nicht, einen Punkt gegen Arsenal zu entführen. Wengers Team hatte dabei durchaus Glück.

Wigan. Mit einem wahrlich glücklichen Sieg holt der FC Arsenal bei Wigan Athletic zum dritten Mal in Folge drei Punkte in der Premier League - seine bislang beste Serie in dieser Saison. Doch es hätte auch ganz anders ausgehen können für Arsene Wengers Mannschaft, da Wigan insgesamt besser spielte, mehrere Großchancen vergab und den Latics zudem kurz vor Schluss zwei eigentlich berechtigte Handelfer verweigert wurden.

Arouna Koné vergibt Großchancen

Schon in der ersten Halbzeit war Wigan insgesamt die etwas bessere Mannschaft, spielte ein sehr interessantes System mit zwischenzeitlicher Zweierkette Boyce-Figueroa. Vorne allerdings vergab Arouna Koné zwei hundertprozentige Chancen: Einmal verpasste er eigensinnig bei einem Konter den Pass zum völlig freien Stam, später verzog er frei vor Szczesny.

Verpasste Gelegenheiten, die sich schließlich rächten, denn ansonsten kam Wigan zwar gut durchs Mittelfeld, aber selten zum Abschluss. Arsenal wiederum hatte so seine Probleme mit der gut stehenden Defensive Wigans, speziell Boyce und die beiden Mcs im defensiven Mittelfeld ließen Wengers Team nicht durch.

Siegtreffer per Elfmeter

Die große Chance ergab sich für Arsenal dann nach dem Seitenwechsel in der 60. Minute. Nach einem Doppelpass mit Santi Cazorla wurde Theo Walcott im Strafraum gefoult, die Folge: Elfmeter für Arsenal, souverän verwandelt von Mikel Arteta. Wigan gab nicht auf, erarbeitete sich noch einige Chancen, allerdings lange Zeit nicht zwingend genug.



Handelfmeter für Wigan verweigert

Kurz vor Schluss hatte der FC Arsenal dann erneut Glück: Zunächst wehrte Per Mertesacker einen Schuss mit der Hand ab, kurz darauf Gibbs mit dem hoch gehaltenen Arm. Zwei eigentlich berechtigte Handelfmeter, die der Schiedsrichter Wigan aber verweigerte. So rettete der FC Arsenal sich über die Zeit und klettert vorerst auf den dritten Tabellenplatz, während Wigan Weihnachten in der Abstiegszone verbringt.

Zeitstrafe für di Santo

Eine kuriose Szene gab es noch Mitte der zweiten Halbzeit: Nach einer vermeintlichen Schiedsrichterbeleidigung wurde Franco di Santo vom Platz geschickt. Allerdings nicht mit einer roten Karte, sondern einfach per Anweisung vom Schiedsrichter, wie bei einer Behandlung. Gestikulierend und sauer musste der Argentinier daraufhin mehrere Minuten an der Seitenlinie neben dem vierten Offziellen stehen, bis der Schiedsrichter ihn wieder auf den Platz ließ. Fast so etwas wie eine Zeitstrafe im Eishockey.

Pause für Arsenal, Auswärtsspiele für Wigan

Arsenal hat nun eine ganze Woche Zeit durchzuschnaufen, da das Boxing-Day-Spiel gegen West Ham United aufgrund eines U-Bahn-Streiks abgesagt wurde. Weiter geht es nun am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen Newcastle, während Wigan zwei Auswärtsspiele erwarten: am Mittwoch zunächst in Everton, drei Tage später dann bei Aston Villa

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