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Bundesliga

  • 1. März 2015
  • • 17:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: M. Fritz
  • • Zuschauer: 40126
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ENDE
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Kevin de Bruyne (l.) bereitete drei Treffer der Wölfe vor

5:3-Spektakel an der Weser: Wolfsburgs Offensive zaubert weiter

Kevin de Bruyne (l.) bereitete drei Treffer der Wölfe vor

Bongarts

Die Wölfe festigen nach einem turbulenten Spiel den zweiten Platz und marschieren weiter Richtung Champions League. Nach der Pause versinkt die Abwehr von Werder im Chaos.

Spektakel, Vereinsrekord - und immer wieder Bas Dost: Der VfL Wolfsburg hat den aufstrebenden Nordrivalen Werder Bremen in einem grandiosen Spiel 5:3 (2:3) niedergerungen und positioniert sich weiter eindeutig als zweite Kraft der Bundesliga hinter Bayern München. Mit der Rekordserie von elf Spielen ohne Niederlage bleibt der VfL die beste Rückrundenmannschaft. Der Rückstand auf den Rekordmeister Bayern beträgt weiter acht Punkte.

Der seit Wochen nicht aufzuhaltende Wolfsburger Torjäger Dost drehte vor 40.126 Zuschauern im fast ausverkauften Bremer Weserstadion das Spiel kurz nach Wiederbeginn. Der Niederländer erzielte seine Rückrundentore zehn und elf zum 3:3 bzw. 3:4 (48./51.) und bereitete das entscheidende 3:5 durch Daniel Caligiuri (53.) vor. Noch keine Mannschaft in der Bundesliga-Geschichte hatte in den ersten acht Minuten nach dem Wiederanpfiff drei Tore erzielt.

Wolfsburg mit vier Änderungen in der Startelf

Die defensiv kurzzeitig desolaten Hanseaten verpassten durch diese fünf schwachen Minuten den 500. Heimsieg ihrer Bundesliga-Geschichte und kassierten die erste Heimniederlage unter Trainer Viktor Skripnik. Für die Platzherren waren in einer mitreißenden ersten Halbzeit Zlatko Junuzovic (9.) und Franco di Santo (16.) erfolgreich gewesen. Hinzu kam ein Eigentor von Vierinha (28.). Die Wolfsburger Torschützen vor dem Seitenwechsel waren Caligiuri (10.) und Maximilian Arnold (27.).

Tipico

Wolfsburgs Coach Dieter Hecking hatte auf die anstrengenden 90 Europa-League-Minuten bei Sporting Lissabon am Donnerstag reagiert und mit André Schürrle, Ricardo Rodriguez, Christian Träsch und Robin Knoche vier Stammakteure zunächst auf die Reservebank gesetzt. Dafür erhielt beispielsweise Routinier Marcel Schäfer von Beginn an eine Einsatzchance.

Beide Teams suchten von der ersten Minute an den offenen Schlagabtausch, mit einem Unentschieden wollte sich keiner der Akteure zufrieden geben. Entsprechend turbulent verlief die Partie, das Publikum kam kaum zum Durchatmen.

Entspannung vor Anpfiff

Erst nach dem fünften Wolfsburger Tor waren die Fronten geklärt. Der SV Werder stemmte sich gegen die Niederlage, musste aber zusehends der kräfteraubenden Spielweise in der ersten Halbzeit Tribut zollen.

Entspannt hatte sich schon vor dem Anpfiff von Schiedsrichter Marco Fritz aus Korb die allgemeine Sicherheitslage in der Hansestadt. Nachdem seit Samstag aufgrund von Hinweisen auf mögliche Gewalttaten von Islamisten die Polizeipräsenz in der Stadt unübersehbar verstärkt worden war, beruhigte sich die Situation am Sonntag. Eine Spielabsage war ohnehin nie ein Thema gewesen.

Mittelfeldspieler Levin Öztunali sowie der vorbildlich kämpfende Kapitän Clemens Fritz waren die stärksten Akteure der Gastgeber. Beim VfL verdienten sich die Doppeltorschützen Caligiuri und Dost die Bestnoten.

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