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Bundesliga

  • 16. März 2013
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 39786
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ENDE
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Werder Bremen verpasst Befreiungsschlag gegen Greuther Fürth

Werder Bremen verpasst Befreiungsschlag gegen Greuther Fürth

Bongarts

Werder Bremen konnte sich im Keller nicht befreien. Gegen den Letzten aus Fürth gab es nur ein Unentschieden.

BremenWerder Bremen hat den Befreiungsschlag im Abstiegskampf erneut verpasst. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf kam gegen das Tabellenschlusslicht Greuther Fürthnach einer enttäuschenden Leistung nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus und blieb fünften Spiel in Folge ohne Sieg.

Der zur Pause eingewechselte Aaron Hunt sorgte mit seinen Foulelfmetertoren (47. und 70.) zumindest für einen Punktgewinn. Stephan Fürstner (56.) und Thanos Petsos (62.) hatten den Aufsteiger zwischenzeitlich von drei Punkten träumen lassen, doch auch unter dem neuen Trainer Frank Kramer bleibt Fürth trotz eines engagierten Auftritts abgeschlagen Tabellenletzer. Die Mittelfranken warten seit dem 2. Februar (2:1 bei Schalke 04) auf ihren dritten Saisonsieg.

Werder startet verunsichert

Werder war die Verunsicherung der letzten Wochen anzumerken. Erst nach der Pause wachten die Hausherren auf. Die Franken spielten defensiv lange Zeit clever und sorgten mit Kontern immer wieder für Gefahr.

Schaaf, der seine Stars Hunt, Marko Arnautovic, Eljero Elia und Mehmet Ekici zunächst erneut auf der Bank schmoren ließ, konnte mit der Vorstellung seines Teams in der ersten Halbzeit ganz und gar nicht zufrieden sein. Bereits nach zehn Minuten stand er wild gestikulierend am Spielfeldrand und schien sein völlig verunsichertes Team wachrütteln zu wollen. Werder hatte Glück, zu diesem Zeitpunkt nicht schon zurückzuliegen.

In der achten Minute verfehlte für den Aufsteiger Fürth Bernd Nehrig nach einem Missverständnis zwischen Werder-Verteidiger Theodor Gebre Selassie und Torhüter Sebastian Mielitz das Tor knapp, dann schoss Fürstner, nachdem er Mielitz problemlos umkurvt hatte, Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (9.).

Fans pfeifen gegen das Team

Auch in der Folge strahlten die Gäste mehr Gefahr aus. Mit einfachen Pässen hebelten die Gäste die Werder-Abwehr immer wieder aus, ließen dann aber die Konsequenz im Abschluss vermissen. Einen Schuss von Abdul Rahman Baba konnte Mielitz erst im Nachfassen festhalten (21.).

Bremen hatte bis auf ein Solo von Kevin de Bruyne (22.), dessen Schuss Fürths Keeper Max Grün zur Ecke klärte, und einen Kopfball von Tom Trybull in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nicht viel zu bieten. Ein Pfeifkonzert der 39.786 Zuschauer war die Folge.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag. Der gerade eingewechselte Hunt stürmte mit viel Tempo in den Strafraum und war von Lasse Sobiech nur durch ein Foul zu stoppen. Hunt verwandelte selbst.

Fürstner und Sokratis stark

Doch die Mittelfranken ließen sich durch den Rückstand nicht beirren und brauchten nur sechs Minuten, um die Partie zu drehen. Zunächst schloss Fürstner einen Konter über die linke Seite mit seinem ersten Bundesligator ab (56.), dann zirkelte Petsos einen Freistoß aus rund 25 Metern in den rechten Torwinkel.

In der Folge machte Werder Druck und kam wiederum durch einen Elfmeter nach einem Foul an Innenverteidiger Mateo Pavlovic zum Ausgleich. Arnautovic hatte noch zwei Mal den Siegtreffer auf dem Fuß (75. und 78.).

Für Diskussionen sorgte vor dem Spiel ein Plakat, das auf der Haupttribüne ausgerollt worden war. Fans forderten darauf den Abgang von Trainer Schaaf, Aufsichtsrat Willi Lemke und Präsident Klaus-Dieter Fischer: "1999-2013 ist genug".

Aufseiten der Bremer überzeugte allenfalls Sokratis mit seinem Einsatz. Bei den Gästen war Torschütze Fürstner bester Akteur.

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