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Bundesliga

  • 6. April 2013
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: K. Kircher
  • • Zuschauer: 42100
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ENDE
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Schalke nach Sieg in Bremen weiter auf CL-Kurs

Schalke nach Sieg in Bremen weiter auf CL-Kurs

Bongarts

Bremen hat trotz guter Leistung gegen Schalke verloren und befindet sich in akuter Abstiegsgefahr. Schalke zeigte sich gnadenlos effektiv und profitierte von zwei Aussetzern.

Bremen. Werder Bremen hat am 28. Spieltag der Bundesliga gegen den FC Schalke 04 mit 0:2 (0:0) verloren und muss sich weiter nach unten orientieren. Schalke indes hat die Champions League fest im Visier

Vor 42.100 Zuschauern im Weserstadion dominierte Werder die erste Hälfte, geriet aber nach dem Wechsel durch zwei schwere Patzer von Assani Lukimya ins Hintertreffen. Julian Draxler (51.) und Ciprian Marica (68.) profitierten.

Bremen bleibt mit der Niederlage zum siebten Mal in Folge sieglos und steckt weiter tief im Tabellenkeller - hat aber Glück, dass Düsseldorf und Augsburg nicht punkten konnten.

Schalke hingegen hat als nun Vierter mit 45 Punkten gute Aussichten auf die Champions League. Roman Neustädter sah seine fünfte Gelbe Karte und wird im Spitzenspiel gegen Leverkusen fehlen.

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De Bruyne mit besten Chancen

Werder fand nach anfänglicher Schalker Initiative allmählich ins Spiel und erarbeitete sich die erste Chance. Marko Arnautovic spielte den Ball vom rechten Flügel in den Strafraum auf den lauernden Kevin de Bruyne, der unter Bedrängnis doppelt aus kurzer Distanz am glänzend parierenden Timo Hildebrand scheiterte (11.).

Kurz darauf war es wieder die Chelsea-Leihgabe, die das nächste Ausrufezeichen setzte. De Bruyne setzte sich halblinks im Laufduell gegen Joel Matip durch und zog aus sieben Metern ab. Hildebrand streckte sich und wehrte den guten Schuss aus leicht spitzem Winkel zur Ecke ab (16.).

Werder hat das Spiel im Griff

Werder stabilisierte sich im Laufe des Spiels im Mittelfeldzentrum und nahm die Zweikämpfe besser an. Die Folge war eine solidere Spielkontrolle der Bremer, die den Angriffsbemühungen der Gäste damit den Wind aus den Segeln nahmen. Vorne vergab de Bruyne nach einem Konter auch seine dritte Chance (26.).

Auch in der Folge gaben die Hanseaten den Ton an und isolierten geschickt die phasenweise unsichtbare Gelsenkirchener Angriffsreihe. Defensiv stand Schalke aber gegen Ende der ersten Halbzeit sicherer und ließ nicht mehr viel zu. So ging es torlos in die Kabinen.

Draxler stellt Spiel auf den Kopf

Nach dem Seitenwechsel musste der bis dato beschäftigungslose Werder-Schlussmann Sebastian Mielitz erstmals rettend eingreifen. Jefferson Farfan zirkelte einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den Hinterkopf des völlig unbedrängten Joel Matip. Mielitz fischte den Ball reaktionsschnell aus dem rechten Eck (47.).

Momente später stellte Schalke den Spielverlauf auf den Kopf. Assani Lukimya vertändelte gegen Ciprian Marica den eigentlich schon geklärten Ball, den der Rumäne auf den halblinks einlaufenden Julian Draxler ablegte. Der Nationalspieler traf abgeklärt aus 16 Metern (51.).

Lukimya erwischt schwachen Tag

Werder schüttelte sich kurz und spielte auf den Ausgleich. Die beste Chance vergab Aaron Hunt per Freistoß aus 17 Metern - der gefühlvolle Schuss strich knapp am linken Pfosten vorbei (57.).

Auf der Gegenseite gelang den Gästen aber die Vorentscheidung. Lukimya unterlief sein zweiter folgenschwerer Fehler. Der Kongolese ließ sich im eigenen Strafraum den Ball von Raffael abnehmen. Der Brasilianer steckte durch auf Marica, der mühelos zum 2:0 einschob (68.).

Werder konnte nicht mehr zurückkommen und ergab sich in sein Schicksal. Schalke hatte keine Mühe, den Sieg zu verwalten und war noch mehrmals dran am dritten Tor.

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