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Bundesliga

  • 4. Mai 2013
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: R. Hartmann
  • • Zuschauer: 41000
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ENDE
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Abstiegskrimi Pur! Hoffenheim holt Last-Minute-Punkt bei Werder Bremen

Werder Bremen sah im Spiel gegen Hoffenheim schon wie der sichere Sieger aus. Am Ende sorgte Joker Sven Schipplock aber dafür, dass die Kraichgauer doch noch zum 2:2 kamen.

Bremen. Sven Schipplock avancierte zum Retter für 1899 Hoffenheim: Nach einem 0:2-Rückstand sorgte Schipplock in der 86. und der ersten Minute der Nachspielzeit noch für das 2:2 (0:2) der Kraichgauer im Kellerduell bei Werder Bremen. Unter den Augen der Bremer Trainer-Ikone Otto Rehhagel hat der SV Werder im Abstiegsduell damit einen Befreiungsschlag verpasst.

Dank eines Foulelfmeters, den Aaron Hunt bereits in der zweiten Minute verwandelte, und eines Treffers des Belgiers Kevin de Bruyne (24.) waren die Norddeutschen gegen den Tabellenvorletzten vor 41.000 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion mit 2:0 in Führung gegangen. Damit bleiben die Bremer elf Spiele in Folge ohne Sieg. Die Gäste belegen weiterhin den vorletzten Tabellenplatz, wahrten durch den Doppelschlag Schipplocks aber ihre Chancen im Abstiegskampf.

Hunt verwandelt früh

Exakt 22 Sekunden waren gespielt, als Gästeverteidiger David Abraham Hunt im Strafraum regelwidrig zu Fall brachte. Schiedsrichter Robert Hartmann aus Wangen zeigte sofort auf den Punkt, der Gefoulte verwandelte mit einem Flachschuss selbst. Die TV-Bilder zeigten jedoch, dass das Foul außerhalb des Strafraums passierte.

Der Tabellen-17. brauchte mehr als eine Viertelstunde, um sich von diesem schnellen Rückstand zu erholen. Danach startete die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol erste strukturierte Entlastungsangriffe. Den möglichen 1:1-Ausgleich verpasste in der 19. Minute Jannik Vestergaard, ein Kopfball des Abwehrspielers strich aus acht Metern Entfernung knapp über das Bremer Tor.



Mielitz auf der Hut

Den nach dieser Szene aufkeimenden Elan bei den Gästen bremste de Bruyne fünf Minuten später mit seinem Schrägschuss nach Vorarbeit von Nils Petersen. Auf der Gegenseite rettete Werder-Torhüter Sebastian Mielitz vor dem einschussbereiten Roberto Firmino (28.).

Beim Seitenwechsel machte Rehhagel, von 1981 bis 1995 Coach bei den Grün-Weißen den Bremern Mut im weiteren Kampf um den Klassenerhalt: "Wenn die Mannschaft weiter so engagiert arbeitet wie in der ersten Halbzeit wird Bremen auch in der nächsten Saison Bundesliga-Fußball erleben." Der Coach wurde bei seinem Blitzbesuch an der Weser von zahlreichen Spielern begleitet, die unter dem 74-Jährigen vor genau 25 Jahren deutscher Meister geworden waren.

Fans zuversichtlich

Schon vor dem Anpfiff hatte der Anhang der Hanseaten die seit Wochen erfolglosen Norddeutschen zu mehr Einsatz aufgefordert. "Alle(z) Grün" war auf Transparenten zu lesen und: "Nicht die Mittel entscheiden über den Erfolg - es ist die Einstellung!".

Torschütze de Bruyne und Abwehrchef Sokratis waren die stärksten Akteure aufseiten der Bremer. Bei Hoffenheim konnten sich in erster Linie Kapitän Andreas Beck und Schipplock auszeichnen.

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