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Bundesliga

  • 4. Mai 2013
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: R. Hartmann
  • • Zuschauer: 41000
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ENDE
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1899 Hoffenheim zu Gast bei Werder Bremen: Richtungsweisendes Kellerduell

1899 Hoffenheim zu Gast bei Werder Bremen: Richtungsweisendes Kellerduell

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1899 Hoffenheim kann mit einem Sieg bei Werder Bremen auf 30 Punkte kommen und Werder (32) somit noch tiefer in den Abstiegskampf ziehen. Doch die Bilanz spricht klar für Bremen.


Bremen
. SV Werder Bremen muss nach seinem Absturz nun am drittletzten Spieltag ausgerechnet gegen Verfolger 1899 Hoffenheim ran. Der Vorsprung der Bremer auf den Relegationsplatz schrumpfte am letzen Wochenende auf zwei Punkte, der auf Hoffenheim auf fünf. Am Samstag hat das Werder-Team die Chance, wenigstens den direkten gang in die Zweitklassigket abzuwenden. Die TSG wittert Hoffnung im Abstiegskampf, doch der direkte Vergleich spricht klar für Werder.

Lieblingsgegner Hoffenheim

Im Grunde brauchen sich die Hanseaten am Samstag keine Sorgen zu machen. Denn Hoffenheim ist Bremens Lieblingsgegner Nummer eins. Die Hanseaten haben gegen keinen aktuellen Bundesligisten eine bessere Bilanz als gegen die Kraichgauer (sechs Siege, zwei Remis, eine Niederlage). Darüber hinaus ist 1899 das auswärtsschwächste Team der Liga (zwei Siege, zwei Remis, elf Niederlagen).

Allerdings ist Werder nun schon seit zehn Spielen sieglos (vier Remis, sechs Niederlagen) - innerhalb einer Saison passierte das den Hanseaten bisher nur in der Saison 95/96 unter Aad de Mos.

Gisdol: "Jungs reiten gedanklich auf meiner Welle"

TSG-Trainer Markus Gisdol ist der Meinung, dass "Bremen derzeit sehr schwer einzuschätzen" sei. Er verwies dabei auf die vergangene Partie gegen Bayer 04: "In Leverkusen hat die Mannschaft zuletzt nur durch einen Elfmeter 0:1 verloren. Das war also eine gute Leistung", so Gisdol am Donnerstagnachmittag bei der Pressekonferenz vor der Partie im Trainingszentrum in Zuzenhausen.

Gisdol ist sich sicher, dass vor allem die kreativen und ballsicheren Mittelfeldakteure Kevin de Bruyne und Aaron Hunt sowie Stürmer Nils Petersen auszuschalten seien.

"Die Jungs reiten gedanklich auf meiner Welle. Das hat man in den vergangenen Partien ja schon gesehen", unterstrich der 43-Jährige - und hofft auf weitere Verbesserungen im Vergleich zum Spiel gegen Nürnberg. "Wenn wir dann am Ende 7:6 gewinnen, ist mir das auch recht."



Petersen: "Wollen diesen Schulterschluss mit den Fans auch zuhause schaffen"

Trotz der 0:1-Niederlage bei Bayer Leverkusen machte der Bremer Anhang die BayArena zu einen grün-weißen Hexenkessel. Das wusste auch Nils Petersen zu schätzen und will sich nun bei den Fans revanchieren: "Wir wollen diesen Schulterschluss mit den Fans auch zuhause schaffen. Mit einem Sieg könnten wir uns gleichzeitig bei den Fans bedanken."

"Wir wissen, dass es nur als Team geht. Die Stimmung geht dahin, dass alle auf den Samstag hinfiebern und keiner verkrampft", erklärte der 24-Jährige weiter.

Auch Werder-Trainer Thomas Schaaf rechnet die Loyalität der Fans hoch an: "Wir müssen diesen Rückhalt von den Rängen auf dem Platz rechtfertigen, eine Antwort geben. Die Fans sollen die Partie erleben, mit der sie zufrieden sein können."

De Bruyne wieder dabei - Weis trotzt Bauchmuskelverletzung

Am vergangenen Samstag war Kevin de Bruyne noch zum Zuschauen verdammt. In dieser Woche kehrte der  21-Jährige nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder auf den Trainingsplatz zurück. Damit hat Werder-Trainer Schaaf am Samstag wieder eine Option mehr. Weiterhin fehlen werden die Langzeitverletzten Raphael Wolf, Tom Trybull, Mehmet Ekici und Florian Hartherz und die bis zum Saisonende suspendierten Marko Arnautovic und Eljero Elia.

TSG-Trainer Gisdol kann dagegen fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Neben den Langzeitverletzten ist lediglich Daniel Williams nach seiner Knöchelverletzung noch nicht fit. Tobias Weis wird dagegen trotz seiner Bauchmuskelverletzung gegen auf dem Platz stehen: "Tobias Weis hat die gesamte Woche aufgrund seiner Bauchmuskelverletzung reduziert trainiert. Es sieht aber für das Spiel gut aus", so Gisdol. "Diese Geschichte wird er wohl im restlichen Saisonverlauf mit sich herumschleppen."

EURE MEINUNG:  Kann Werder am Samstag den direkten Abstieg abwenden? Oder wird der Vorsprung auf die TSG weiter schrumpfen?

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