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Bundesliga

  • 26. Januar 2014
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: F. Brych
  • • Zuschauer: 41040
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Werder nur 0:0 im "Frost-Derby" - Braunschweig verliert Anschluss

Eintracht Braunschweig gelang im kleinen Nordderby gegen Werder Bremen ein Achtungserfolg. Dennoch rückt das rettende Ufer in weite Ferne.

Bremen. Achtungserfolg im "Frost-Derby", doch im Abstiegskampf weiter an Boden verloren: Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig geht trotz eines beachtlichen und verdienten 0:0-Unentschiedens bei Werder Bremen in der Bundesliga schweren Zeiten entgegen. Der Rückstand des Neulings auf den rettenden 15. Tabellenplatz beträgt nun schon fünf Punkte.

Im bei mit minus acht Grad tiefgekühlten Weserstadion blieben die Niedersachsen damit zum fünften Mal in Folge ohne Torerfolg. Der letzte Sieg der Gäste in der Hansestadt ist nun bereits 38 Jahre her.

Vor 41.040 Zuschauern hatten beide Teams insbesondere vor dem Seitenwechsel mehrfach die Gelegenheit, einen vorentscheidenden Treffer zu erzielen. Braunschweigs Neuzugang Havard Nielsen stand gleich dreimal vor einem Torerfolg, der Norweger scheiterte jedoch in der 8., 19. und 40. Minute. In einer kurzen Drangperiode verpassten es die Platzherren, durch Nils Petersen (26. und 29.) sowie Zlatko Junuzovic (28.) gute Einschussmöglichkeiten zu verwerten.

Die Grün-Weißen kamen mit viel Schwung aus der Kabine, dennoch wollte der Führungstreffer erneut nicht fallen. Drei Minuten nach Wiederanpfiff traf Philipp Bargfrede mit einem Distanzschuss nur den rechten Pfosten (48.), 120 Sekunden später schlug Omar Elabdellaoui einen Kopfball von Santiago Garcia von der Torlinie.

Schneefall in Bremen

Kurze Zeit später einsetzender Schneefall erschwerte auf dem rutschiger werdenden Rasen immer häufiger flüssige Ballstafetten. Beide Teams reagierten auf die problematischen Bedingungen und legten ihr Augenmerk mehr und mehr auf einfaches Spiel.

Beide Trainer hatten mit unerwarteten Mannschaftsaufstellungen das Publikum überrascht. Werder-Trainer Robin Dutt verzichtete zunächst auf den Einsatz von Stürmer Franco di Santo, sein Braunschweiger Kollege Torsten Lieberknecht ließ die Leverkusen-Leihgabe Karim Bellarabi zunächst auf der Bank.

Der trotz eines gerade erst überwundenen grippalen Infektes sehr agile Aaron Hunt sowie der Österreicher Junozovic waren die stärksten Akteure beim SV Werder. Bei den Braunschweigern konnte sich neben Nielsen der kampfstarke Elabdellaoui besonders auszeichnen.

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