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Bundesliga

  • 8. Februar 2014
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: G. Perl
  • • Zuschauer: 42100
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ENDE
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Dortmunds Jubel, Bremens Frust

Dortmund-Express überrollt ein überfordertes Werder Bremen

Dortmunds Jubel, Bremens Frust

Bongarts

Werder rutscht durch die Klatsche gegen Dortmund noch weiter in den Keller und steht nach nur einem Punkt aus drei Spielen massiv unter Druck.

Bremen. Borussia Dortmund hat mit einer Offensiv-Gala den sechsten Auswärtssieg der Saison eingefahren und Werder Bremens Krise deutlich verschärft. Das Team von Trainer Jürgen Klopp überrollte überforderte Hanseaten im Weserstadion hochverdient mit 5:1 (2:0) und bleibt dem Tabellenzweiten Bayer Leverkusen auf den Fersen.

Während die Westfalen klar Kurs nehmen auf die erneute Teilnahme an der Champions League, wird Werders Situation immer bedrohlicher. Nach 20 absolvierten Spielen stehen lediglich 20 Punkte zu Buche, die Kritik an der Arbeit von Chefcoach Robin Dutt wird immer lauter.

Lewandowski und Mkhitaryan treffen doppelt

Robert Lewandowski eröffnete den Torreigen vor 42.100 Zuschauern mit einem überlegten Schuss vom linken Strafraumeck zum 1:0 (26.). Henrikh Mkhitaryan traf noch vor der Halbzeitpause aus 16 Metern zum 2:0 (41.). Direkt nach dem Wechsel erhöhte Manuel Friedrich auf 3:0 (48.). Dem Treffer des Innenverteidigers, der den verletzten Mats Hummels ersetzte, ging eine Ecke von Nationalspieler Marco Reus voraus.

Mkhitaryan schloss eine Traumkombination nach Hacken-Vorlage von Reus zum 4:0 ab (62.). Lewandowski setzte schließlich den Schlusspunkt (85.) Es war Saisontreffer Nummer 13 des Polen. Für Bremen reichte es nur zum Tor in den Schlussminuten durch den Bundesligs-Debütanten Levent Aycicek (89.).

Werder setzt zumindest Akzente

Das Spiel lief in den Anfangsminuten klar in eine Richtung. Dortmund drängte Werder in die Defensive und bereitete den Hausherren mit schnellen Kombinationen einige Sorgen. Keine zwei Minuten waren gespielt, da spazierte BVB-Angreifer Lewandowski durch den Strafraum der Hausherren. Nur mit größter Mühe konnten Werder-Torwart Raphael Wolf sowie die Innenverteidiger Sebastian Prödl und Assani Lukimya den polnischen Nationalspieler am Abschluss hindern (2.). Wenig später blieb Reus mit einem Versuch von der Strafraumgrenze an einem Abwehrbein hängen (6.).

Doch auch die Bremer machten mit und setzten durch Elia den ersten Offensivakzent. Der frühere niederländische Nationalspieler tankte sich auf der linken Seite beherzt durch, aber die einzige Werder-Sturmspitze Franco di Santo ließ sich von BVB-Torwart Roman Weidenfeller noch abdrängen (12.).

Die Grün-Weißen waren nun besser in der Partie und ärgerten den Favoriten mit beherztem Zweikampfverhalten, kamen aber nur selten in die Nähe des Strafraums des Champions-League-Finalisten.

Werder ließ Dortmund zaubern

Auf den Rückstand reagierte Dutts Elf zunächst mit positiver Körpersprache. Doch Prödl und di Santo zielten per Kopf nicht genau genug (31., 32.). Dies galt wenig später auch für BVB-Offensivmann Mkhitaryan, der nach einer Kopfball-Vorlage von Pierre-Emerick Aubameyang nur das Außennetz traf (35.). Sechs Minuten später zielte der Armenier genauer und markierte seinen vierten Saisontreffer.

Mit dem Tor von Friedrich war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Erst hätte Lewandowski erhöhen können, dann traf Außenverteidiger Lukasz Piszczek nur die Latte (56.). Nach dem 3:0 zauberte Dortmund, Werder war völlig überfordert.

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