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Bundesliga

  • 28. Januar 2012
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: D. Aytekin
  • • Zuschauer: 40060
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ENDE
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Werder Bremen und Bayer Leverkusen nehmen sich gegenseitig die Punkte weg

Werder Bremen und Bayer Leverkusen nehmen sich gegenseitig die Punkte weg

Bongarts

Ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten geht mit einem gerechten Remis zu Ende. Wiese patzt und Ballack schmort 90 Minuten auf der Bank.

Bremen. In einer von beiden Seiten kompromisslos geführten Partie trennten sich Werder Bremen und Bayer Leverkusen mit 1:1-Unentschieden. Die Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Spielhälften. Während die Bremer in der ersten Halbzeit dominierten und Claudio Pizarro seinen 13. Saisontreffer markierte, spielten die Leverkusener in Halbzeit zwei stark auf und nutzten einen Patzer von Tim Wiese zum Ausgleich. Dabei schmorte Michael Ballack 90 Minuten auf der Bank. Möglicherweise wird er die Werkself noch in dieser Transferperiode verlassen.

Ballack nur auf der Bank


Auch den Beginn der Partie verfolgte Michael Ballack von der Bank aus und sah zunächst wie sich die beiden Kontrahenten neutralisierten. Eine erste halbe Torchance hatte dann Schürrle in der elften Spielminute mit einem Aufsetzer aus knapp 30 Metern, der Werders Tim Wiese jedoch keine größeren Schwierigkeiten bereitete. Eine Möglichkeit für Leverkusen durch Reinartz schien dann so etwas wie ein Weckruf für Bremen gewesen zu sein, die fortan mehr Druck machten und durch eine Einzelleistung von Claudio Pizarro sowie einen schönen Freistoß durch Ekici nun zu Gelegenheiten kamen.

Pizza macht es

Die beiden sorgten dann in der 29. Minute auch für die Führung von Werder Bremen. Ekici flankte auf Pizarro, Schwaab tauchte unter dem Ball durch und ermöglichte somit, dass der Peruaner den Ball sogar noch annehmen konnte, bevor er mit einem präzisen Schuss zum 1:0 abschloss. Auch nach dem Tor blieb Werder weiter am Drücker und spielten sich noch einige Chancen heraus, während Bayer immer harmloser agierte und im Mittelfeld viel zu schnell die Bälle verlor. Bei den Bremern, die mit einer Notelf antraten und nicht einmal alle 18 Kaderplätze ausnutzten, wussten nicht nur in der ersten Hälfte die beiden Debütanten Hartherz und Affolter zu gefallen.

Reinartz gleicht aus

Zur Pause blieb der häufig überforderte Da Costa in der Kabine. Für ihn kam Eren Derdiyok, der das bis dato kaum vorhandene Offensivspiel der Leverkusener ankurbeln sollte. Die „Werkself“ begann dann auch druckvoll und hatte viel Ballbesitz, ließ aber die letzte Konsequenz vermissen. Doch dann kam Tim Wiese zur Hilfe. Der Torhüter der Bremer kam bei einer Ecke nur halbherzig aus dem Tor und musste Stefan Reinartz den Vortritt lassen, der den Ball in der 57. Minute zum Ausgleich für Bayer Leverkusen in die Maschen köpfte.

Rosenberg trifft den Pfosten


Werder Bremen hat den Gästen mit Beginn der zweiten Hälfte das Feld komplett überlassen und kam kaum noch in des Gegners Hälfte. Das Gegentor schockte die Hanseaten sichtlich, aber Leverkusen konnte aus einer Vielzahl von Möglichkeiten einfach zu wenig Kapital schlagen. Kurz vor Schluss erwachte Bremen noch einmal und hatte durch einen Pfostenschuss von Rosenberg die beste Chance in der zweiten Spielhälfte. Philipp Bargfrede holte sich in der Nachspielzeit noch die fünfte gelbe Karte ab und wird Werder nächste Woche in Freiburg fehlen.

Insgesamt sahen die Zuschauer ein leistungsgerechtes Remis, einen schmollenden Ballack und überraschenderweise auch den in Vergessenheit geratenen Wesley. Der Brasilianer kam für Trybull in die Mannschaft und durfte noch 15 Minuten zeigen. Ein Wechsel noch im Januar ist auch bei ihm nicht ausgeschlossen.

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