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Bundesliga

  • 24. November 2013
  • • 17:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 38429
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ENDE
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Durfte zweimal jubeln: Shinji Okazaki von Mainz 05

Mainz überwindet Auswärtsschwäche - Bremen muss nach unten schauen

Durfte zweimal jubeln: Shinji Okazaki von Mainz 05

Getty

Eine bittere Heimniederlage für die Mannschaft von Robin Dutt. Clevere Mainzer nutzten die Ideenlosigkeit der Hanseaten aus. Okazaki und Karius waren die Sargnägel für dieses Spiel

Bremen. Die Auswärtsschwäche überwunden und nach einer Zitterpartie dicht ans erste Tabellendrittel herangerückt: Der FSV Mainz 05 hat sich im Weserstadion für einen phasenweise sehenswerten Auftritt belohnt und bei Werder Bremen für Ernüchterung gesorgt. Nach einer starken Vorstellung in den ersten 30 Minuten und unnötigen Patzern in der Schlussphase setzten sich die Gäste bei den Hanseaten verdient mit 3:2 (2:0) durch und verbesserten sich auf den siebten Platz. 350 mitgereiste Fans feierten ihre Lieblinge nach dem Schlusspfiff enthusiastisch.

Die Platzherren hingegen müssen nun wieder verstärkt Richtung Tabellenende schauen - zumal bis zur Winterpause noch Partien gegen Bayern München und Bayer Leverkusen auf dem Spielplan stehen.

Bei den ersten beiden Toren für die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel half Werder-Torhüter Sebastian Mielitz kräftig mit. In der siebten Minute verließ er unmotiviert sein Gehäuse und wurde durch einen Heber von Nicolai Müller überrascht. Zehn Minuten später unterschätzte der Keeper der Grün-Weißen eine Bogenlampe von Zdenek Pospech, die an die Latte ging, den Abpraller verwandelte Shinji Okazaki. Der Japaner traf aus kurzer Distanz in der 70. Minute nach einem Konter zum 3:0, ehe Eljero Elia (85.) und Neuzugang Franco di Santo (90.) für Bremen noch verkürzten.

Kompakte Mainzer

Schon vor dem Führungstreffer hatten die Mainzer vor 38.429 Zuschauern die Norddeutschen zweimal in Verlegenheit gebracht. Bei einem Freistoß von Johannes Geis (4.) offenbarte Mielitz erste Probleme, in der neunten Minute konnte er gerade noch mit einer Fußabwehr gegen Sebastian Polter klären. In dieser Verfassung ist "05" auch im Heimspiel gegen Vize-Meister Borussia Dortmund am Samstag durchaus nicht chancenlos.

Erst Mitte der ersten Hälfte kamen die Platzherren zu ersten nennenswerten Entlastungsangriffen. Asani Lukimya traf mit einem Kopfball in der 22. Minute nur den Pfosten. Mainz zog sich ein wenig zurück und überließ nun dem Team von Coach Robin Dutt mehr und mehr die Initiative. Doch zum Anschlusstreffer, den Dutt wild gestikulierend am Spielfeldrand einforderte, reichte es bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr.

Nach dem Seitenwechsel blieb in Felix Kroos der bis dahin beste Bremer verletztungsbedingt in der Kabine und wurde durch Mehmet Ekici ersetzt. Der Türke, zuletzt selten zum Einsatz gekommen, setzte bereits in der 47. Minute mit einem gefährlichen Distanzschuss ein erstes Ausrufezeichen. Werder bemühte sich um Offensivdruck, doch mehr als zwei Großchancen für Aaron Hunt binnen weniger Sekunden in der 67. Minute sprang dabei zunächst nicht heraus. Immerhin kämpfte Werder vorbildlich weiter, der Ausgleich wollte in der nervenaufreibenden Schlussphase aber nicht mehr gelingen.

Die Mittelfeldspieler Hunt und Cedric Makiadi waren die stärksten Akteure bei den Platzherren. Bei den Mainzern überzeugten besonders Schlussmann Loris Karius und der zweifache Torschütze Okazaki.

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