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Bundesliga

  • 29. September 2013
  • • 15:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: T. Stieler
  • • Zuschauer: 40048
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Heute einer der Besten: Eljero Elia

Nur 3:3 gegen Nürnberg: Rückschlag für Werder

Heute einer der Besten: Eljero Elia

Getty

Nach zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten trennen sich Bremen und Nürnberg mit 3:3. Hälfte eins ging an Werder, Hälfte zwei an den Club.

Bremen. Werder Bremen bleibt die Wundertüte der Fußball-Bundesliga. Nur eine Woche nach dem Sieg im Nordderby beim Hamburger SV kam die Mannschaft von Robin Dutt nach einer durchwachsenden Vorstellung mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten gegen den 1.FC Nürnberg nicht über ein 3:3 (2:1) hinaus. Ein Eigentor von Berkay Dabanli (8.) sorgte für die Führung von Werder, außerdem war und Eljero Elia (34. und 66.) für die Grün-Weißen efolgreich. Hiroshi Kiyotake (44.), Josip Drmic (53.) und Adam Hlousek (70.) glichen für den Club in einer turbulenten Partie aus.

Eigentlich hatte Werder laut Dutt das "zarte Pflänzchen" des Aufschwungs "nicht zertrampeln" wollen - doch die Bremer blieben vor allem in der zweiten Hälfte vieles schuldig und kommen als Tabellen-Siebter nicht vom Fleck.

Die Franken um den in der Kritik stehenden Trainer Michael Wiesinger bleiben weiter sieglos. Dem Tabellen-15. dürfte erneut eine stürmische Woche bevorstehen. Schon vor der Partie hatte die Ausmusterung von Mittelfeldspieler Hanno Balitsch für Unruhe gesorgt.

Junuzovic gibt Comeback

Im Vergleich zum Derby-Sieg beim HSV (2:0) veränderte Dutt seine Mannschaft auf zwei Positionen. Der ehemalige Nürnberger Spielmacher Mehmet Ekici und Zlatko Junuzovic rückten in die Elf. Der Club musste hingegen die Ausfälle von Stürmer Daniel Ginczek (Zehenbruch) und Abwehrchef Per Nilsson (Magen-Darm-Virus) verkraften.

Entsprechend zaghaft begannen die Nürnberger. Die Rückschläge der vergangenen Wochen waren der Wiesinger-Elf deutlich anzumerken. Die Bremer versuchten dagegen von Beginn an, die ansprechende Leistung aus der Partie gegen den HSV zu wiederholen. Grün-Weiß bestimmte bei strahlendem Sonnenschein das Geschehen und machte vor den eigenen Fans von Beginn an Druck.

Folgerichtig gingen die Hausherren in Führung. Linksverteidiger Garcia setzte sich im Strafraum konsequent durch, seinen scharfen Schuss fälschte Berkay Dabanli noch unhaltbar für Raphael Schäfer ab. Für Werders argentinischen Neuzugang war es der erste Bundesliga-Treffer. Aaron Hunt (19. und 25.) vergab weitere gute Möglichkeiten gegen teilweise überforderte und harmlose Franken.

Kiyotake bringt Club zurück 

Ausgerechnet der zuletzt gescholtene Elia erhöhte dann auf 2:0. Der Niederländer schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze ins rechte Eck - es war sein erster Bundesliga-Treffer nach 3.356 Minuten. Der Anschlusstreffer für Nürnberg viel fast aus dem Nichts. Kiyotake nutzte eine Unachtsamkeit in der Werder-Abwehr eiskalt aus und verkürzte mit der ersten Nürnberger Möglichkeit zum bis dahin schmeichelhaften 2:1.

Nach dem Seitenwechsel drehte sich die Partie, Nürnberg präsentierte sich schwungvoller. Der eingewechselte Drmic stand nach einer Hereingabe von Tomas Pekhart goldrichtig und schob zum 2:2 ein. Dann fasste sich Elia ein Herz und wuchtete den Ball aus rund 22 Metern unhaltbar ins Tor. Nur vier Minuten später nutzte Hlousek einen weiteren Patzer in der Werder-Abwehr zum erneuten Ausgleich.

Bei Werder überzeugten Hunt und Elia, Nürnberg hatte in Kiyotake und dem eingewechselten Drmic seine besten Akteure.

 
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