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Bundesliga

  • 16. Dezember 2012
  • • 17:30
  • • Weserstadion, Bremen
  • Schiedsrichter: M. Gräfe
  • • Zuschauer: 38553
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ENDE
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Remis an der Weser: Petersen sichert späten Bremer Punkt

Remis an der Weser: Petersen sichert späten Bremer Punkt

bongarts

Das letzte Ligaspiel 2012 zwischen Werder und dem FCN endete mit einer Punkteteilung. Dabei hatte Bremen beim späten Ausgleich großes Glück: Petersen stand im Abseits.

Bremen. Im letzten Spiel der Bundesliga-Hinrunde zwischen dem SV Werder Bremen und dem 1. FC Nürnberg sahen die Zuschauer im Weserstadion ein 1:1-Unentschieden. Für beide Teams war der gewonnene Punkt aber zu wenig. Werder überwintert mit 22 Zählern auf Rang zwölf, während für die Franken nur der 14. Tabellenplatz bleibt.

Hunt und Kiyotake wieder dabei

Werder-Trainer Thomas Schaaf konnte gegen die Franken wieder auf Aaron Hunt in der Startelf setzen. Dafür nahm der nominelle Kapitän Clemens Fritz vorerst auf der Bank Platz. Beim „Club“ kehrte Hiroshi Kiyotake nach überstandener Grippeerkrankung zurück in die Anfangsformation. Mike Frantz, der gegen Düsseldorf noch von Beginn an auflief, fiel mit einer Mittelfußprellung aus.

De Bruyne dreht auf

Beide Mannschaften gingen vom Anpfiff weg forsch zu Werke und suchten bei Ballbesitz schnell den Weg in die Offensive. Die erste gute Gelegenheit hatten die Hausherren. Nach einem öffnenden Pass von Marko Arnautovic zog Kevin de Bruyne über links in den Strafraum hinein und versuchte es aus spitzem Winkel. Seinen Schuss lenkte Raphael Schäfer mit den Fingerspitzen um den Pfosten (8.). Anschließend übernahm Werder das Kommando und setzte zunehmend in der Hälfte des Gegners fest. Gerade über den quirligen De Bruyne liefen in der Anfangsphase viele Aktionen der Bremer.

Einzelkritik: De Bruyne trumpft auf

In der 19. Minute hätte es um Haaresbreite im Nürnberger Tor eingeschlagen. Nach einem Freistoß von De Bruyne misslingt der Klärungsversuch von Innenverteidiger Per Nilsson völlig, und er bringt einen Kopfball aufs eigene Tor – Schäfer rettete glänzend. In der Folge gelang es den Franken den Druck der Hausherren wieder etwas aus dem Spiel zu nehmen. Dennoch blieb Werder das dominantere Team. Schließlich bot sich nach feiner Brustablage von Nils Petersen erneut die Chance für De Bruyne, doch abermals war Schäfer im „Club“-Tor zu Stelle (34.).

Mielitz zur Stelle

Zwei Minuten später war es erneut der Belgier, der einen glänzenden Pass vor das Tor der Nürnberger schlug – Arnautovic versuchte es direkt, traf den Ball aber nicht – Abstoß (36.). Nahezu im Gegenzug kam FCN-Linksverteidiger Javier Pinola an der Strafraumkante zum Abschluss, doch Sebastian Mielitz war beim abgefälschten Versuch hellwach (37.). Mit dem 0:0 ging es in die Pause.

Erst Gebhart, dann De Bruyne

Nach Wiederanpfiff leisteten sich beide Mannschaften zunächst zahlreiche Ungenauigkeiten. Erst in der 53. Minute gab es nach einer Hereingabe von Pinola eine erste Chance durch Markus Feulner, aber Mielitz im Werder Tor bekam die Fäuste rechtzeitig hoch. In der Folge nahmen auch die Gastgeber wieder Fahrt auf. Erst traf Petersen nach Flanke von Theodor Gebre Selassie die Latte (59.), nur Minuten später scheiterte De Bruyne am Außenpfosten (61.). Nürnberg gelang es anschließend sich zunehmend besser auf das Bremer Spiel einzustellen und wenig zuzulassen.

Am Ende überschlugen sich die Ereignisse. Erst sorgte Timo Gebhart nach Vorarbeit von Pinola für die glückliche Führung der Gäste (82.) Kurz vor dem Ende der Partie traf der in Halbzeit eins groß aufspielende De Bruyne mit einem abgefältschten Schuss ins fränkische Herz (89.). Der Treffer hätte jedoch nicht zählen dürfen: Petersen hatte den Fuß noch am Ball, stand dabei jedoch im Abseits.

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