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DFB Pokal

  • 4. August 2013
  • • 16:00
  • • Grümmi-Arena, Neumünster
  • Schiedsrichter: B. Cortus
  • • Zuschauer: 5446

VfR Neumünster

  • M. Harrer 5',
  • C. Kramer 58'
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N. V.
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Hertha BSC steht in der 2. Runde des DFB-Pokals

Sami Allaguis Last-Minute-Treffer rettet Hertha BSC‎

Hertha BSC steht in der 2. Runde des DFB-Pokals

Boris Streubel

Mit einem Kraftakt und einer Portion Glück hat Hertha BSC die erste Hürde im DFB-Pokal genommen. Die Hertha gewann beim Regionalligisten VfR Neumünster mit 3:2 (2:2, 2:1).

Neumünster. Beim 3:2-Sieg von Hertha BSC beim VfR Neumünster in der ersten Runde des DFB-Pokals wusste die Alte Dame sechs Tage vor ihrem Comeback im Fußball-Oberhaus jedoch vor allem spielerisch nicht zu überzeugen.

Michél Harrer hatte den Viertligisten vor 5446 Zuschauern sogar in der 5. Minute in Führung geschossen, Berlins Änis Ben-Hatira (16. und 30.) sorgte jedoch mit einem Doppelschlag noch vor der Pause für die Wende. Christopher Kramer (58.) gelang der Ausgleich für die Gastgeber, bevor der Stürmer in der 90. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah. Für die Entscheidung sorgte Sami Allagui (120.+1) mit einem Foulelfmeter.

Auftakt nach Maß für Neumünster 

Neumünster erwischte einen Auftakt nach Maß, als Harrer einen Freistoß flach an der Abwehrmauer vorbei direkt verwandelte. Die Hertha tat sich in der Folge schwer gegen die tief stehende Defensive der Gastgeber, die schon frühzeitig versuchten, den ballführenden Spieler der Berliner zu stören. Einen Blackout nutzten die Gäste schließlich zum 1:1, als Sami Allagui für Ben-Hatira auflegte. Allagui war auch der Vorbereiter beim Führungstreffer.

Neumünster präsentierte zwar ein geeignetes Rezept, um die spielerisch überlegenen Berliner in Schach halten zu können, doch leistete man sich zu viele Konzentrationsfehler. Allerdings ließ sich der VfR auch durch den Rückstand nicht irritieren und suchte seine Chance in der Offensive. Berlins Torhüter Thomas Kraft musste einige Male eingreifen.

Auch nach dem Wechsel spielten die Gastgeber nicht nur mit, sondern sorgten in der Defensive der Berliner für einige Unruhe. Nach einem Eckball musste Alexander Baumjohann sogar auf der Linie klären. Wenig später erhielt Neumünster für seine Bemühungen den Lohn, als Kramer per Kopfball ausglich. Es entwickelte sich ein spannender Pokal-Fight, in dem phasenweise kein Klassenunterschied zu erkennen war.

Platzverweis gegen Kramer 

Hertha, dass seinen Halbzeitvorsprung lediglich verwalten wollte, hatte den Faden nach dem Ausgleich sichtlich verloren. Torchancen blieben in der Folge Mangelware, weil sich der VfR auch taktisch unvermindert diszipliniert präsentierte. Erst nach dem Platzverweis gegen Kramer gewann die Hertha Oberwssser und hatte Pech bei Allaguis Pfostenschuss (94.). Erst als beim Gastgeber in Unterzahl die Kräfte nachließen, häuften sich die Chancen.

Bei den entäuschenden Berlinern vermochten allenfalls Baumjohann und Doppel-Torschütze Ben-Hatira zu gefallen. Neumünster hatte in Torhüter Marcus Hesse, Harrer und Kramer seine herausragenden Kräfte.

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