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Bundesliga

  • 24. November 2012
  • • 15:30
  • • VOLKSWAGEN ARENA, Wolfsburg
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 29723
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ENDE
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Bremen rettet in Wolfsburg in Unterzahl einen Punkt über die Zeit

Bremen rettet in Wolfsburg in Unterzahl einen Punkt über die Zeit

Bongarts

In Überzahl gelang den Wölfen der Ausgleich gegen die Bremer - aber nicht mehr der Siegtreffer.

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg hatte Werder Bremen zu Gast. Die als wegweisende Partie angesehene Begegnung endete mit 1:1 , wobei die Wölfe es nicht schafften, aus dem Platzverweis für Werders Lukas Schmitz mehr Kapital zu schlagen.

Der VfL beginnt hochmotiviert, Bremen abwartend

Wolfsburg begann engagierter und zeigte viel Laufbereitschaft. Bremen war dagegen zunächst zögerlich, doch in der 6. Spielminute ging es dann ganz schnell: Mit schönem direktem Spiel setzte Arnautovic Mitspieler Petersen in Szene, der kompromisslos in den Strafraum eindrang und sofort den Abschluss suchte. Seinen Schuss konnte Werder-Schlussmann Mielitz nur mit Mühe entschärfen.

Bremen sammelte früh Ecken wie andere Menschen Briefmarken. Doch aus den ruhenden Bällen konnten die Gäste nicht viel Kapital schlagen. Es mangelte an Effektivität und Genauigkeit bei der Ausführung. Eine Freistoßgelegenheit in der 25. Minute für die Hausherren sorgte kurzweilig für Ärger, als der Schuss von Diego in der Mauer hängen blieb und die Gastgeber auf Handspiel plädierten. Der Unparteiische sah die Sache anders, da half auch das Reklamieren nichts.

Arnautovic trifft in Wolfsburgs Sturm und Drangphase

Das Aluminium war in der Folge der größte Verbündete von Bremen. In der 31. und 35. Minute bewahrte der Pfosten die Hanseaten vor dem Rückstand. Erst lenkte Sokratis einen Ball unglücklich an den eigenen Pfosten, dann scheiterte Dost mit dem Kopf an selbigem. Doch die Frustration gipfelte einem Gegentreffer und zwar genau eine Minute nach der großen Chance von Dost.

Die Uhr zeigte die 35. Minute, als Bremen den Angriffswirbel der Gastgeber mit einem blitzschnellen Gegenstoß eiskalt auskonterte. Elia preschte mit Tempo die linke Außenbahn runter, nahm den Kopf hoch und sah im gegnerischen Strafraum Arnautovic lauern, den er mustergültig bediente. Der Österreicher musste das Leder nur noch trocken über die Linie schieben, um sein Team mit 1:0 in Führung zu bringen. Josue fasste sich in der 44. Minute noch einmal ein Herz und probierte es aus der Distanz. Sein Schuss streifte nur knapp am Gehäuse von Werder vorbei. So ging es schließlich mit 1:0 für Werder Bremen in die Halbzeitpause.



Schmitz fliegt vom Platz und der VfL nutzt die Gunst der Stunde

Die Anfangsviertelstunde im zweiten Durchgang war geprägt von der defensiven Taktik der Gäste. Bremen stellte die Wege zu und gestattete den Hausherren lange Zeit keine Freiräume. Als die Partie begann, nur noch langsam vor sich hinzu plätschern, folgte dann der doppelte Schock für Werder. In der 62. Minute sah Lukas Schmitz nach überhartem Einsteigen die gelb-rote Karte und flog vom Platz. Keine 120 Sekunden später zappelte dann zum Frust der Gäste der Ball im eigenen Netz. Nach genialer Vorarbeit von VfL-Spielmacher Diego brauchte Vieirinha nur auf den mitgelaufenen Bas Dost quer legen. Dost musste nur noch den Fuß hinhalten, um den vielumjubelten Ausgleich zu markieren.

Spiel auf ein Tor

Der Ausgleichstreffer war eine Initialzündung für das Team der Wolfsburger. Die zahlenmäßige Überlegenheit wurde zu einer spielerischen. Immer wieder musste Werder-Torhüter Mielitz in allergrößter Not retten. Wie in der 73. Spielminute, als er eine große Chance von Goalgetter Dost mit einer Glanztat vereitelte. Selber konnte Bremen keine Gelegenheiten mehr erspielen. Doch in der 82. Minute fiel fast die erneute Führung für die Hanseaten: Aaron Hunt zirkelte einen Freistoß an den linken Pfosten und ließ ein tiefes Raunen der Erleichterung durch die Ränge gehen. Wolfsburg schaffte es nicht mehr, gegen die tief stehenden und nur noch auf die Abwehrarbeit fixierten Gäste zu treffen. So wurden am Ende die Punkte geteilt. Bremen freute sich darüber, das 1:1 über die Zeit gerettet zu haben.

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