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Bundesliga

  • 22. März 2014
  • • 15:30
  • • VOLKSWAGEN ARENA, Wolfsburg
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 25645
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ENDE
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Olic rettet Wolfsburg Punkt gegen Augsburg

Fast hätte es für die Fuggerstädter sogar zu drei Punkten in Wolfsburg gereicht, doch Olic sicherte wenigstens einen Zähler in einer schwachen Partie.

Wolfsburg. Überraschungsteam FC Augsburg hat für einen Vereinsrekord gesorgt und sich die Tür zur Europa League offen gehalten. Das Team von Trainer Markus Weinzierl erkämpfte sich im Bundesliga-Duell zweier Europapokal-Anwärter beim VfL Wolfsburg ein 1:1 (1:0) und bleibt auf Schlagdistanz zu den internationalen Startplätzen.

Die nunmehr 39 Punkte auf dem Konto bedeuten zudem bereits jetzt die beste Punkte-Ausbeute, die der FCA in seiner Bundesliga-Geschichte jemals in einer Saison eingefahren hat. Den 1:0-Führungstreffer erzielte vor 25.645 Zuschauern Tobias Werner (43.) unter Mithilfe der Wolfsburger Abwehrspieler Christian Träsch und Naldo, die beide unglücklich wegrutschten. Ivica Olic (81.) sorgte noch für den Ausgleich für schwache Wolfsburger, die bei nur zwei Punkten aus den vergangenen vier Spielen in der Krise stecken. VfL-Mittelfeld-Ass Kevin de Bruyne sah in der zweiten Minute der Nachspielzeit wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte.

VfL-Trainer Dieter Hecking reagierte auf das enttäuschende 1:1 im Niedersachsen-Derby bei Eintracht Braunschweig mit einer Rotation: Gleich fünf neue Spieler standen in der ersten Elf, unter anderem feierte der Belgier Junior Malanda im defensiven Mittelfeld sein Startelf-Debüt in dieser Saison. Bei Augsburg verdrängte etwas überraschend Ronny Philip den Mittelfeldspieler Dominik Kohr auf die Bank, im Tor begann der genesene Marvin Hitz.

Wölfe wollten Wiedergutmachung

Der Ex-Wolfsburger, der fünf Jahre das grün-weiße VfL-Trikot getragen hatte, hatte in der Anfangsphase etwas mehr zu tun als sein Gegenüber Diego Benaglio. Den engagierten Wölfen war anzumerken, dass sie sich für die vergangenen schwachen Spiele rehabilitieren wollten.

Vor allem über die agilen Außen Ivan Perisic und Kevin de Bruyne wurden vielversprechende Angriffe eingeleitet, der entscheidende Pass auf Sturmspitze Ivica Olic wollte zunächst aber nicht gelingen.

Die Augsburger, die mit dem Selbstvertrauen von sieben ungeschlagenen Auswärtsspielen hintereinander nach Wolfsburg gereist waren, traten offensiv in der ersten halben Stunde fast überhaupt nicht in Erscheinung. Ihr Spielaufbau war geprägt von Fehlpässen, auch vom aggressiven Pressing war so gut wie nichts zu sehen.

Pfiffe für die Gastgeber

Die Wolfsburger ließen sich von der Lethargie scheinbar anstecken und stellten ihre Offensivbemühungen auch lange Zeit ein. Die Quittung dafür bekam Luiz Gustavo, der nach einem Rückpass auf Torhüter Benaglio von den Fans ausgepfiffen wurde. Gerade, als sich der VfL wieder gefangen zu haben schien, fiel das kuriose 0:1 durch Werner.

Dass die Hausherren in der zweiten Halbzeit das Blatt wenden wollte, bewies Malandas Schuss nur 65 Sekunden nach Wiederanpfiff. Mit den wenig strukturierten Angriffen hatte die Abwehr der Gäste aber kaum Probleme. VfL-Trainer Hecking reagierte und brachte in der 58. Minute in Daniel Caligiuri für den enttäuschenden Shootingstar Maximilian Arnold einen frischen Offensivmann.

Am ideenlosen Spiel änderte das jedoch nichts, so dass der Fanblock des Ex-Meisters in der 62. Minute die Profis lautstark aufforderte: "Wir wollen euch kämpfen sehen!" Ein gellendes Pfeifkonzert gab es für Hecking, als er in der 68. Minute den zumindest kämpferisch überzeugenden Malanda vom Feld nahm.

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