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Bundesliga

  • 15. Februar 2013
  • • 20:30
  • • VOLKSWAGEN ARENA, Wolfsburg
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 30000
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ENDE
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Mandzukic gegen das alte Rudel - Robben erhöht gegen schlappe Wölfe

Mandzukic gegen das alte Rudel - Robben erhöht gegen schlappe Wölfe

Getty Images

Am Abend empfing der VfL Wolfsburg den FC Bayern München und kam der Außenseiterrolle entsprechend unheimlich unter die Räder und verloren 0:2.

Wolfsburg. Der FC Bayern München hatte bis zu diesem Spieltag alle Auswärtsspiele gewonnen - nur eines nicht. Beim 1. FC Nürnberg mussten sie sich mit einem Punkt zufrieden geben. Damals saß bei den Clubberern noch Dieter Hecking auf der Bank. Inzwischen beim VfL Wolfsburg angekommen, hofften einige Wölfe-Fans, dass er vielleicht erneut Trick 17 zur Hand habe. Dem war nicht so. Die Bayern siegten souverän, aber glanzlos 0:2 in Wolfsburg durch einen fantastischen Fallrückzieher von Mario Mandzukic. und einen Last-Minute-Treffer von Arjen Robben.

Lebendiger Start, wenig Chancen

In den ersten Minuten der Partie entwickelte sich ein attraktives Spiel, in dem sich die Wölfe bei weitem nicht so ergabn, wie vorher der eine oder andere vermutet hatte. Zwar hatten die Bayern mehr Ballbesitz und gewannen mehr Zweikämpfe, aber über Schäfer und Vierinha hatten auch die Wölfe prompt Zug zum Tor. Die erste Chance hatten die Bayern in der dritten Minute. Mandzukic kam auf dem rechten Flügel frei zur Flanke, die Thomas Müller im Strafraum fand. Sein Kopfball ging allerdings knapp neben das Tor.

Drei Minuten später hatten die Wölfe ihre dickste Möglichkeit, als Schäfer nach schnellem Konter den Ball nach innen passte, wo Olic direkt vor Neuer den Fuß nicht richtig an den Ball bekam. Van Buyten kam in dem Moment nicht richtig in den Zweikampf. In der Folge konnten die Bayern trotz für ihre Verhältnisse schlechter Passquote von 80 Prozent mehr und mehr die Felddominanz an sich reißen, die großen Chancen blieben allerdings aus.

Mandzukic per Fallrückzieher

In der 31. Minute gab es die erste Ecke im Spiel überhaupt, das zeigte recht anschaulich, wie wenig das letzte Drittel von beiden Mannschaften bespielt wurde. Noch einmal sechs Minuten später klingelte es dann das erste Mal im Kasten. Nach Freistoß von Kroos konnte der Ball von der Grundlinie zurück ins Zentrum des Strafraums geköpft werden, wo Mandzukic in aller Ruhe zum Fallrückzieher ansetzen konnte. Der Ball klatschte ins Netz, Benaglio war chancenlos. Allerdings war das Foul, das dem Freistoß vorausging, nicht offensichtlich ein Foul. Vierinha spielte den Ball und seinen Gegenspieler, ob es zwingend zu pfeifen ist, steht zur Diskussion. Mit der knappen Führung für die Bayern gingen die Spieler auch in die Halbzeit.



Klare Verhältnisse

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die Begebenheiten nicht umgeworfen. Die Gäste dominierten, Wolfsburg hatte kaum Mittel, die Offensive zu füttern. So wurde auch die 240. Minute, und damit die vierte Zweitstunde, überschritten, in der Manuel Neuer keinen Schuss mehr auf sein Tor bekommen hat. Auch in der Folge konnte sich kein Wolfsburger aufraffen, dem Warten ein Ende zu machen. So konnten die Bayern ihre dünne Führung verwalten und schauen, was nach vorn noch so geht.

Zur 65. Minute durfte einer der Ehemaligen auf dem Feld selbiges dann räumen. Nach bemühter, starker Partie ging Ivica Olic. Ivan Perisic durfte es noch einmal gegen die Bayern probieren, konnte allerdings nicht prompt zünden. So schlief die Partie zur Mitte der zweiten Hälfte beinahe ein. Die Wolfsburger Angriffsbemühungen gingen zur 75. Minute praktisch gen Null. Dann kam auch Patrick Helmes zu seiner Rückkehr. In der letzten Viertelstunde des Spiels konnte der Stürmer allerdings nicht mehr auffallen. In der Nachspielzeit konnte Arjen Robben dann noch sein erstes Saisontor schießen, als die Wölfe auch hinten alles laufen ließen. So gewannen die Bayern dieses nicht allzu attraktive Freitagabendspiel mit 2:0 in Wolfsburg. Die Gastgeber waren bemüht, konnten in der Offensive allerdings nicht entscheidend aufdrehen.

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