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Bundesliga

  • 12. April 2014
  • • 15:30
  • • VOLKSWAGEN ARENA, Wolfsburg
  • Schiedsrichter: B. Dankert
  • • Zuschauer: 28431
4
ENDE
1

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Wolfsburg 1.53 1.57 1.70 1.55
X 4.33 4.00 4.00 4.30
Nürnberg 5.50 5.50 4.50 6.00

Vorschau auf den 30. Spieltag: Kellerkinder unter sich, Fernduell um Platz 4

Vier Mannschaften aus dem Tabellenkeller liefern sich wichtige Duelle um den Klassenerhalt. Wolfsburg und Gladbach kämpfen indes um die Champions League.

Hannover/Freiburg. Abstiegskampf pur: Am Samstag treffen in Hannover und Freiburg je zwei Mannschaften aufeinander, die tief im Keller stecken. Dabei will HSV-Trainer Mirko Slomka trotz seiner Vergangenheit in Niedersachsen keine Gnade walten lassen. Am anderen Ende der Tabelle liefern sich der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach ein Fernduell um den vierten Platz.

Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart (Sa., 15.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Lucien Favre (Gladbach): "Vor der Saison hatten die Stuttgarter das Ziel ausgegeben, sich für den Europapokal zu qualifizieren. Das zeigt, dass sie eine sehr gute Mannschaft haben. Die Stuttgarter haben in der gesamten Saison zu viele Gegentreffer kassiert. Seit ein paar Wochen stehen sie allerdings wesentlich kompakter."

Huub Stevens (Stuttgart): "Man muss eine bestimmte Lockerheit haben. Wenn man unbekümmert ist, ist das gut. Aber man braucht die richtige Balance. Mönchengladbach hatte eine schwierige Phase und hat jetzt wieder eine bessere Phase."

  • Personal:

Bei Gladbach fehlen: Stranzl (Teilriss der Innenbänder am Sprunggelenk), Wendt (Aufbautraining), Mero (nicht berücksichtigt)

Bei Stuttgart fehlen: Rojas, Sararer (beide Trainingsrückstand), Vlachodimos, Funk (beide U 23)

  • Darum geht's:

Gladbach ist mittlerweile Tabellenvierter und damit auf dem CL-Quali-Platz. Leverkusen und Wolfsburg sind aber nach wie vor in Schlagdistanz, somit braucht die Borussia jeden Sieg und muss vor allem ihre Heimspiele weiter gewinnen.

Stuttgart dagegen hält sich im Tabellenkeller noch mit Mühe über Wasser. Die Schwaben sind punktgleich mit dem HSV und stehen nur wegen des besseren Torverhältnisses nicht auf dem Relegationsplatz. Bei einer Niederlage könnten sie bis auf den letzten Tabellenplatz durchgereicht werden.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

Gladbach hat keines seiner letzten sieben Heimspiele gegen Stuttgart gewonnen (drei Remis, vier Niederlagen).

Allerdings: Nur Bayern ist in dieser Saison zuhause besser als Gladbach, das bereits 32 Punkte auf eigenem Platz geholt hat.

Stuttgart holte aus den letzten sieben Auswärtsspielen nur einen Punkt (1:1 in Bremen am 25. Spieltag). Insgesamt holten die Schwaben nur acht Punkte in der Rückrunde, Ligatiefstwert.

Stuttgart hat bereits 28 Punkte nach eigener Führung noch verspielt, die mit Abstand meisten ligaweit. Den Rekord seit Einführung der Drei-Punkte-Regel hält Schalke aus der Saison 1999/2000 mit 34 verspielten Zählern.

Stuttgart blieb unter Stevens in fünf Spielen schon zwei Mal ohne Gegentor. In den 24 Spielen unter Labbadia und Schneider in dieser Saison gelang das ebenfalls nur zwei Mal.

Hannover 96 - Hamburger SV (Sa., 15.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Tayfun Korkut (Hannover): "Wir sind in der Bringschuld und müssen den ersten Schritt machen. Wir müssen von der ersten Sekunde an da sein und die Leidenschaft zurück auf den Platz bringen. Wir wissen alle, dass wir in keiner guten Situation sind."

Mirko Slomka (HSV): "Das ist für uns ein Überholspiel. Wir können mit einem Sieg an Hannover vorbeiziehen und sie in den Abstiegsstrudel hineinziehen. Das ist ein besonderes Spiel, klar. Aber kein Freundschaftsspiel."

  • Personal:

Bei Hannover fehlen: Huszti (10. Gelbe Karte), Hoffmann (Rotsperre), Pocognoli (Rückenblockade), A. Sobiech (Knie-OP), M. Diouf (Schulter-OP), Felipe (Trainingsrückstand), Miller (Knie-OP), Cherundolo (Karriereende), Fuhry, Schulze, A. Kasumovic (alle nicht berücksichtigt)

Bei Hamburg fehlen: Lam (Schambeinentzündung), Lasogga (muskuläre Probleme), Jansen (Aufbautraining), Badelj (Muskelfaserriss), Beister, Rajkovic (beide Kreuzbandriss), Neuhaus, Stritzel, Nafiu, Steinmann (alle nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Nach nur einem Sieg in den letzten zehn Spielen steckt Hannover wieder voll im Abstiegskampf, die Niedersachsen laufen Gefahr, bei einer Pleite gegen den HSV auf den Relegationsplatz oder gar einen direkten Abstiegsplatz abzurutschen. Hamburg dagegen könnte mit einem Sieg den Relegationsplatz verlassen und sich ein kleines Polster auf die direkten Abstiegsränge aufbauen.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

Hannover hat nur eines der letzten elf Heimspiele gegen Hamburg verloren (0:1 in der Saison 2007/08). Allerdings haben die Niedersachsen ihre letzten vier Bundesligaspiele verloren.

Zum ersten Mal seit fast zwölf Jahren hat der HSV sechs Auswärtsspiele hintereinander verloren. Für Trainer Mirko Slomka sind es inzwischen zwölf Auswärtspleiten in Serie (neun davon noch mit Hannover).

Hannover hat in dieser Saison die zweitschwächste Chancenverwertung ligaweit (11,9 Prozent). In der Vorsaison hatte 96 zusammen mit Bayern noch die beste (20,8 Prozent).

Dennoch dürften Tore fallen: Mit Ron-Robert Zieler und Rene Adler treffen die beiden Torhüter mit den meisten Fehlern, die zu Gegentoren führten, aufeinander (je 5).

VfL Wolfsburg - 1. FC Nürnberg (Sa., 15.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Dieter Hecking (Wolfsburg, in der Bild über seinen Ex-Klub Nürnberg): "Ich drücke fest die Daumen, aber nicht am Samstag. Wir wollen in die Champions League, brauchen jeden Punkt. Damit würden wir dann auch dem Club helfen, schließlich treffen wir noch auf Freiburg, Hamburg und Stuttgart."

Mike Frantz (Nürnberg): "Was mich optimistisch macht, ist, dass die Mannschaft immer alles gibt. Uns fehlt das Spielglück. Wenn wir einmal in Führung gehen, dann kommt auch eine gewisse Leichtigkeit rein."

  • Personal:

Bei Wolfsburg fehlen: Benaglio (knöcherner Ausriss am linken Mittelfinger), Dost (Fußprobleme), Vieirinha (Aufbautraining), Sprenger, Thoelke, Seguin, Scheidhauer (alle nicht berücksichtigt)

Bei Nürnberg fehlen: Chandler (Außenmeniskusriss), Nilsson (Aufbautraining), Gebhardt (Adduktorenprobleme), Hasebe (Knie-OP), Petrak (Sprunggelenkverletzung), Ginczek (Kreuzbandriss), Uphoff (nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Nürnberg muss jetzt die Kurve kriegen, um den Relegationsplatz in Reichweite zu halten. Mit einem Sieg könnten die Franken die Abstiegsplätze sogar komplett verlassen. Wolfsburg dagegen kämpft noch um die Champions League und steht nur einen Zähler hinter dem Vierten Gladbach. Um an die großen Millionen-Töpfe zu kommen, müssen die Wölfe in jedem Fall weiter ihre Heimspiele gewinnen.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

Nürnberg hat vier der letzten neun Spiele in Wolfsburg gewonnen (drei Remis, zwei Niederlagen). Sechs der letzten sieben Bundesligaspiele verlor der Club allerdings.

In den letzten 21 Bundesliga-Spielen gelang Wolfsburg immer mindestens ein Treffer. Das ist die längste aktuelle Serie der Liga. Allerdings blieben die Wölfe auch nur ein Mal in den letzten 14 Ligaspielen ohne Gegentor.

Nürnberg hatte in der Bundesliga zuvor bereits zwei Mal 26 oder weniger Punkte nach 29 Spielen. Beide Male (2007/08 und 1983/84) folgte der Abstieg.

In der laufenden Saison haben die Franken bereits 24 Mal Aluminium getroffen. Das ist neuer Bundesliga-Höchstwert und Einstellung der Bestmarke von Borussia Dortmund aus der Saison 2011/12 (23 Alu-Treffer).

SC Freiburg - Eintracht Braunschweig (Sa., 15.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Christian Streich (Freiburg): "Es gab zwei, drei Spieler, die in Stuttgart nicht überzeugt haben. Aber ich möchte mich nicht über Personalien äußern, über einzelne, sonst gebe ich zu viel preis."

Torsten Lieberknecht (Braunschweig): "In anderen Klubs herrscht eine wahnsinnige Existenzangst. Wovor sollten wir Angst haben? Wir schließen den Verein nicht ab, wenn wir absteigen. Wir sind und bleiben der Underdog. Jeder wusste, dass es eine unheimlich schwierige Saison wird."

  • Personal:

Bei Freiburg fehlen: Krmas (Muskelfaserriss), Mujdza (Syndesmoseanriss und Außenbandriss), Pilar (Außenbandriss), Hanke (Patellasehnenreizung), Jullien, Dembele, Zuck (alle nicht berücksichtigt)

Bei Braunschweig fehlen: Petkovic (Innenmeniskusriss), Khelifi (Syndesmoseriss), Pfitzner (Rippenbruch), G. Korte (Kreuzbandriss), Erwig-Drüppel und Oehrl (beide Trainingsrückstand)

  • Darum geht's:

Abstiegskrimi im Breisgau: Während die Freiburger mit dem dritten Heimsieg hintereinander einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt machen und die Abstiegsränge bis auf sechs Zähler distanzieren könnten, schöpft Braunschweig nach zuletzt guten Ergebnissen neue Hoffnung. Der Aufsteiger könnte mit einem Sieg erstmals seit dem 12. Spieltag die Rote Laterne abgeben.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

Braunschweig hat Freiburg seit 18 Pflichtspielen nicht mehr geschlagen. Der letzte Sieg datiert vom Juli 1986, als Joachim Löw noch für den Sportclub spielte.

In Freiburg hat Braunschweig überhaupt noch nie ein Pflichtspiel gewonnen, die letzten acht Partien hier gingen verloren.

Beide Teams haben schon jetzt in der Rückrunde mehr Punkte geholt, als in der kompletten Hinrunde (Freiburg: Hin 14, Rück 15; Braunschweig: Hin 11, Rück 14).

Trotz aktuell zwei Heimsiegen hintereinander liegt Freiburg mit 16 Punkten auf dem vorletzten Platz der Heim-Tabelle. In den letzten 15 Liga-Heimspielen blieb Freiburg saisonübergreifend nicht ohne Gegentreffer. Mit Braunschweig kommt allerdings das auswärtsschwächste Team der Liga.

1. FSV Mainz 05 - Werder Bremen (Sa., 15.30 Uhr)

  • Das sagen die Beteiligten:

Christian Heidel (Mainz, im Weserkurier): "Man muss fairerweise sagen: Die Werder-Mannschaft von heute ist nicht zu vergleichen mit der aus den glorreichen Champions-League-Zeiten. Wenn es schlecht läuft, kann einen Hurra-Fußball auch in die Zweite Liga führen. Ich glaube, das hat man in Bremen erkannt."

Robin Dutt (Bremen): "Wenn man nur diese Saison betrachtet, steht Mainz eindeutig über uns. Wir haben einige Spieler, die ihrer Bestform nahe sind. Dazu kommen ein, zwei leichte Veränderungen und auf einmal sieht man Dinge, die wir trainiert haben."

  • Personal:

Bei Mainz fehlen: Bell (5. Gelbe Karte), N. Müller (Knieprobleme), Park (Zehenentzündung), Baumgartlinger (Aufbautraining nach Knie-OP), Schahin (Aufbautraining nach Leisten-OP), H. Müller (nicht berücksichtigt)

Bei Bremen fehlen: di Santo (5. Gelbe Karte), F. Kroos (Knieverletzung), Öz. Yildirim (Adduktorenprobleme), Strebinger, C. Röcker, A. Stevanovic, P. Stevanovic, von Haacke (alle nicht berücksichtigt)

  • Darum geht's:

Sechs Zähler trennen die wiedererstarkten Bremer von den Abstiegsrängen, noch ist Werder nicht endgültig gerettet. Um nicht in Schlagdistanz der Kellerkinder zu kommen, braucht Bremen in Mainz mindestens einen Punkt. Die 05er dagegen schielen bei drei Zählern Rückstand noch auf die EL-Plätze, haben aber die ambitionierten Wolfsburger, Leverkusener und Gladbach vor sich. Allerdings könnte auch der aktuelle siebte Platz für die EL-Teilnahme reichen, sollten beide Pokalfinalisten bereits für Europa qualifiziert sein.

  • Die OPTA Facts zum Spiel:

Mainz wartet seit sechs Spielen auf einen Heimsieg gegen Werder (zwei Remis, vier Niederlagen).Nur gegen Schalke (9) und Bayern (11) haben die Rheinhessen in der Bundesliga mehr Niederlagen kassiert als gegen Werder (8).

Drei der letzten vier Bundesligaspiele haben die 05er verloren, Bremen dagegen konnte nur eines der letzten 19 Auswärtsspiele an einem Samstagnachmittag gewinnen.

Zwar ließ Bremen bislang die zweitmeisten Torschüsse zu (483) und kassierte bereits 55 Gegentore, dennoch spielte Werder schon neun Mal zu Null. Nur Bayern (15 Mal) und Schalke (12 Mal) sind hier besser.

Nur Braunschweig (41 Prozent) hatte in dieser Saison durchschnittlich weniger Ballbesitz als Mainz (44 Prozent) und Bremen (42 Prozent).

Die 70 Prozent Passgenauigkeit der Bremer sind der schwächste Wert eines Bundesliga-Teams seit drei Jahren (2010/11: St. Pauli mit 68,7 Prozent und Hannover mit 67,9 Prozent).

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20Max GrünTor
25NaldoAbwehr
31Robin KnocheAbwehr
34Ricardo RodriguezAbwehr
9Ivan PerisicMittelfeld
14Kevin De BruyneMittelfeld
15Christian TräschMittelfeld
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22Luiz GustavoMittelfeld
27Maximilian ArnoldMittelfeld
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21Patrick DrewesTor
2Patrick OchsMittelfeld
4Marcel SchäferAbwehr
5Timm KloseAbwehr
7Daniel CaligiuriMittelfeld
8VieirinhaAngriff
8Jan PolakMittelfeld
1Raphael SchäferTor
4Emanuel PogatetzAbwehr
6Martin AnghaAbwehr
21Marvin PlattenhardtAbwehr
5Hanno BalitschMittelfeld
14Markus FeulnerMittelfeld
8Hiroshi KiyotakeMittelfeld
16Niklas StarkMittelfeld
17Mike FrantzMittelfeld
23Adam HlousekMittelfeld
-Josip DrmicAngriff
22Patrick RakovskyTor
16CampañaAbwehr
-Berkay DabanliAbwehr
14Robert MakMittelfeld
-Manuel BihrMittelfeld
9Tomas PekhartAngriff
-Antonio-Mirko ColakAngriff