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2. Bundesliga

  • 19. Oktober 2012
  • • 18:00
  • • rewirpowerSTADION, Bochum
  • Schiedsrichter: F. Meyer
  • • Zuschauer: 13985
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ENDE
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2. Liga: Duell der Gegensätze in Berlin

2. Liga: Duell der Gegensätze in Berlin

Bongarts

In Kaiserslautern wird ein Derby aus der Taufe gehoben, Duisburg setzt auf die Statistik gegen Ingolstadt und bei Bochum gegen Hertha treffen die Gegensätze aufeinander.

Berlin. In der Zweiten Bundesliga steht der 10. Spieltag an. Dabei empfängt am Freitagabend der 1. FC Kaiserslautern den SV Sandausen und der MSV Duisburg den FC Ingolstadt, Hertha BSC gastiert zudem beim VfL Bochum - wir geben Euch einen Überblick.

1. FC Kaiserslautern – SV Sandhausen

Der 1. FC Heimschwach empfängt den SV Auswärtsschwach: Keine optimalen Voraussetzungen für das Aufeinandertreffen zwischen Kaiserslautern und Sandhausen. Die Gastgeber konnten in sechs Versuchen daheim erst einen Dreier verbuchen. „Wir haben nie schlecht gespielt, aber immer unglückliche Gegentore kassiert. Das darf uns nicht passieren, wenn wir oben mitspielen wollen“, mahnt FCK-Torwart Sippel zur Konzentration.

Unklar ist, ob Regisseur Alexander Baumjohann nach überstandener Innenband-Blessur auflaufen kann. Nach der gestrigen Übungseinheit sagte der 25-Jährige vielsagend nichtssagend: „Es geht besser, ist aber noch nicht hundertprozentig.“

Auf Seiten der Sandhausener fiebert man dem Auftritt im Fritz-Walter-Stadion in zweierlei Hinsicht entgegen: Zum ersten Mal treffen beide in der 2. Liga aufeinander. Die beiden Vereine, nur eine Autostunde voneinander entfernt, bestreiten somit ihr erstes Derby im Profifußball.

Und dann ist da ja noch diese Kulisse. 28.000 Zuschauer werden auf dem „Betze“ erwartet: Das idyllische Fleckchen Sandhausen zählt gerade einmal halb so viele Einwohner. Auch wenn am vergangenen Wochenende 28 Paar Fußballschuhe aus der SVS-Kabine gestohlen wurden: Kalte Füße bekommen die Sandhausener dennoch nicht. Einer rabenschwarzen englischen Woche mit drei Pleiten in Serie folgte zuletzt gegen den VfR Aalen (1:0) und die Kickers Offenbach (3:1-Testspielsieg) die Trendwende.

MSV Duisburg – FC Ingolstadt

In Duisburg empfängt das Tabellenschlusslicht die auswärts noch ungeschlagenen Oberbayern aus Ingolstadt. Doch beim Gastgeber ist nach den Achtungserfolgen gegen die Spitzenteams Cottbus (1:0) und Hertha BSC (2:2) ein Aufwärtstrend zu erkennen.

Das Selbstbewusstsein ist zurück an der Wedau. MSV-Profi Adli Lachheb meint: „In der Liga sind fast alle nah beieinander. Auch wenn der FC Ingolstadt eine starke Truppe hat, zählt für uns nur ein Heimsieg.“

Um den Anschluss wiederherzustellen, müssen die „Zebras“ also gegen den Tabellen-Achten nachlegen. Die Statistik spricht für Duisburg. Die Bilanz der letzten drei Heimspiele gegen die „Schanzer“: Drei Spiele, drei Siege, neun Punkte, 13:3 Tore.

Doch in Ingolstadt bleibt man gelassen und misst den jüngsten Tiefschlägen beim heutigen Gegner keine Bedeutung bei. Kapitän Stefan Leitl gibt die Marschroute vor: „Was war, spielt keine Rolle. Wir fahren mit viel Selbstvertrauen nach Duisburg. Uns ist sicher nicht bange."

VfL Bochum – Hertha BSC

Auch in Bochum findet ein Duell der Gegensätze statt. Hier Abstiegsangst, da Aufstiegseuphorie. Hier Ladehemmung (erst fünf Tore), da Treffsicherheit (16 Tore – Liga-Bestwert).

Bei den Gastgebern hofft man, dass „der berühmte Knoten endlich mal platzt“ (VfL-Coach Andreas Bergmann). Dazu beitragen soll und kann endlich wieder Mirkan Aydin, der nach acht Monaten Verletzungspause zurück ist. Für einen Startelfeinsatz reicht es aber noch nicht.

Ganz anders die Situation in Berlin: Die Hertha liegt voll im Soll. Trainer Jos Luhukay schwärmt von seiner Mannschaft: „Im Moment macht es viel Freude, mit den Jungs zu arbeiten. Die Mannschaft ist sehr konzentriert und zieht richtig mit. Ich muss Niemanden extra kitzeln, um die restlichen Prozente herauszuholen. Das Team funktioniert gut zusammen und harmoniert prächtig.“

In Berlin fiebert man derweil schon dem nächsten Spieltag entgegen. Dann heißt der Gegner Eintracht Braunschweig. Der „Showdown“ zwischen dem Ersten und Zweiten wirft seine Schatten voraus. Ein Grund, das Gastspiel in Bochum auf die leichte Schulter zu nehmen? Weit gefehlt.

Hertha-Manager Preetz warnt vor Nachlässigkeit und bemüht ein schmerzhaftes Lehrbeispiel: „Man darf sich nie zu sicher sein, das haben wir bei Deutschland gegen Schweden gesehen. Und da waren wir alle im Stadion...“

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28Fabian LustenbergerMittelfeld
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11Sami AllaguiAngriff
11Ben SaharAngriff
33Sandro WagnerAngriff