thumbnail Hallo,
Live

2. Bundesliga

  • 19. April 2013
  • • 18:00
  • • rewirpowerSTADION, Bochum
  • Schiedsrichter: M. Schmidt
  • • Zuschauer: 26072
3
ENDE
0

2. Liga: VfL Bochum siegt beim Heim-Debüt von Peter Neururer

2. Liga: VfL Bochum siegt beim Heim-Debüt von Peter Neururer

Bongarts

Peter Neururer hat auch sein zweites Spiel auf der Trainer-Bank des VfL Bochum gewonnen. Gegen den FC St. Pauli gab es einen 3:0-Erfolg.

Bochum. Zweites Spiel, zweiter Sieg und erneut kein Gegentor: Nach der Inthronisierung von Trainer Peter Neururer ist der VfL Bochum auf dem Weg zum Klassenerhalt. Im Kellerduell der 2. Fußball-Bundesliga gewannen die Bochumer verdient 3:0 (2:0) gegen den FC St. Pauli und verschafften sich im Tabellenkeller Luft. Der VfL hat nun vier Punkte Vorsprung auf Dynamo Dresden, das den Relegationsplatz belegt, allerdings am Sonntag gegen Energie Cottbus nachziehen kann.

VfL-Toptorschütze Zlatko Dedic sorgte vor der Rekordkulisse von 26.072 Zuschauern bereits in der ersten Hälfte per Doppelpack (25./FE, 37.) für die komfortable Führung, Yusuke Tasaka krönte seine gute Leistung mit dem Endstand (69.). Bochum feierte damit den ersten Sieg gegen St. Pauli seit 13 Jahren und verstärkten die Sorgen der Hamburger. Mit 36 Punkten liegt die Elf von Trainer Michael Frontzeck nur noch vier Zähler vor Bochum.

Die Gastgeber begannen mit Elan und der gleichen Elf, die eine Woche zuvor in Cottbus (2:0) die Trendwende eingeleitet hatte. Bereits nach zwei Minuten hatte Christoph Kramer die Führung auf dem Kopf, scheiterte aber an Pauli-Keeper Philipp Tschauner. Bochum blieb selbstbewusst und gefährlich. Nach 25 Minuten foulte Markus Thorandt den quirligen Marc Rzatkowski im Strafraum, Dedic traf zur verdienten Führung. Zwölf Minuten später schloss der Slowene einen Bilderbuchkonter zum 2:0 ab.

St. Pauli bemühte sich nach der Pause, den Anschluss zu finden, fand gegen die gut stehenden Bochumer aber kein Durchkommen und versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen. Die Gastgeber überzeugten zwölf Tage nach Neururers Einstand durch lange vermisste Routine und schnelles Flügelspiel und siegten verdient.

Regensburg wohl nicht mehr zu retten

Die Zeit in der 2. Fußball-Bundesliga neigt sich für Jahn Regensburg dem Ende entgegen. Der Aufsteiger unterlag dem FC Ingolstadt mit 1:2 (1:2) und kann den Abstieg in die 3. Liga nur noch theoretisch verhindern. Nach dem neunten Spiel in Folge ohne Sieg hat Regensburg als Schlusslicht weiter neun Punkte Rückstand auf Dynamo Dresden auf Relegationsplatz 16. Die Sachsen können am Sonntag im Heimspiel gegen Energie Cottbus aber noch punkten.

Ümit Korkmaz (7.) und Florian Heller (29.) sorgten vor 5322 Zuschauern nach vier Spielen ohne Sieg mit ihren Treffern wieder für einen Erfolg der Ingolstädter, die im gesicherten Tabellenmittelfeld liegen. Francky Sembolo hatte mit seinem zwischenzeitlichen Ausgleich (22.) die Regensburger kurze Zeit vom ersten Heimsieg seit dem 28. September (3:0 gegen St. Pauli) träumen lassen.

Beide Teams boten im Dauerregen zunächst eine muntere Begegnung. Korkmaz sorgte per Kopf für die Führung, Caiuby war zuvor an Jahn-Torhüter Timo Ochs gescheitert. Die Gastgeber zeigten sich aber nicht geschockt. Julian de Guzman bot sich die Chance zum Ausgleich, FCI-Schlussmann Ramazan Özcan war aber zur Stelle (10.). Vor dem 1:1 rettete Özcan noch gegen Ramon Machado, doch Sembolo traf im Nachschuss. Nach der erneuten Führung der Gäste kam ein Bruch ins Regensburger Spiel. Andre Mijatovic hatte in der 34. Minute sogar den dritten Ingolstädter Treffer auf dem Fuß. Nach dem Wechsel versuchte Regensburg noch einmal alles, im Angriff fehlte aber die Durchschlagskraft.

Aalen schlägt Union Berlin

Der VfR Aalen hat mit einem Sieg gegen Union Berlin die richtige Antwort auf die am Freitag öffentlich gewordenen finanziellen Schwierigkeiten gegeben. Tim Kister (2.), Takuma Abe (36.) und Robert Lechleiter (72.) trafen beim 3:0 (2:0)-Erfolg, in dessen Vorfeld Medienberichte aufkamen, laut denen Aalen bis zum 23. Mai eine Bürgschaft von sechs Millionen Euro nachweisen muss, um eine Lizenz für die kommende Saison zu bekommen.

Für Aalen war es der zweite Erfolg aus den vergangenen drei Spielen, in den ersten sieben Partien 2013 gelang dem VfR kein Dreier. Die Gäste aus Berlin verabschiedeten sich mit der vierten Partie in Folge ohne Sieg endgültig aus dem Rennen um den Relegationsplatz drei.

Die Gastgeber starteten blitzartig: Nach einer Freistoßflanke des künftigen Berliners Martin Dausch köpfte Kister zur Aalener Führung ein. In der Folge erspielten sich die Gäste zwar ein optisches Übergewicht, das gefährlichere Team blieb aber der schnell umschaltende VfR. Einzig bei einem Fernschuss von Marc Pfertzel in der 28. Minute kam Union dem Ausgleich nahe. Auf der Gegenseite belohnte sich der Gastgeber noch vor der Pause für seine couragierte Leistung. Bei einem Konter erhöhte der Japaner Abe mit einem Schlenzer auf 2:0 (36.).

Auch nach den Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht: Berlin verbuchte vor 6620 Zuschauern mehr Ballbesitz, tat sich aber schwer damit, zu Torchancen zu kommen. Aalen stand gewohnt tief und verwaltete den Vorsprung geschickt. Lechleiter sorgte für die Entscheidung.

 

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig