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Bundesliga

  • 5. Oktober 2013
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 50410
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VfB Stuttgart hat wieder Spaß - Werder plagen Personalsorgen

VfB Stuttgart hat wieder Spaß - Werder plagen Personalsorgen

Daniel Kopatsch

Der Spaß ist wieder zurück in Stuttgart. Gegen Bremen will der VfB den positiven Trend fortsetzen. Werder plagen Personalsorgen.

Stuttgart. Schaut man dem VfB Stuttgart momentan beim Training zu, blickt man in viele strahlende Gesichter. Seit Trainer Thomas Schneider das Team übernahm, ist der VfB in der Liga noch ungeschlagen. Statt auf einem Abstiegsplatz steht der VfB nun in den Europa-League-Rängen. Diese Serie soll am Samstag gegen Werder Bremen fortgesetzt werden.

"Der Spaß am Fußball ist wieder da", begründete Ibrahima Traore den Aufschwung seines Teams auf der Homepage der Schwaben. Der Außenseiter war am vergangenen Wochenende beim 4:0-Sieg gegen Braunschweig der überragende Spieler auf dem Platz.

Erfolgreich verlief auch der Heilungsprozess bei Innenverteidiger Georg Niedermeier, der nach längerer Verletzungspause wie Neuzugang Marco Rojas unter der Woche erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren konnte. Ein Einsatz gegen Werder käme allerdings für beide noch zu früh.

Erneut Kirschbaum im Tor

Torhüter Sven Ulreich stand ebenfalls im Training wieder auf dem Platz, nahm allerdings lediglich als Feldspieler an den Übungseinheiten teil, da seine Handverletzung noch nicht vollständig auskuriert ist. Gegen Bremen wird ihn daher erneut Thorsten Kirschbaum vertreten.

Darüber hinaus muss Thomas Schneider weiterhin auf die Dienste des am Knie verletzten Moritz Leitner verzichten. In der Folge wird voraussichtlich der Großteil der Mannschaft am Samstag auflaufen, die bereits den 4:0-Auswärtssieg in Braunschweig errang. Einzig Jungstar Timo Werner könnte nach einem etwas schwächeren Spiel eine Pause erhalten und durch Martin Harnik ersetzt werden.

Werder nur gegen schwächere Teams erfolgreich

Die Bremer sind von den Ergebnissen her gut in die Saison gestartet. Hinter den sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen verbargen sich jedoch knappe 1:0-Zittersiege gegen die vermeintlichen Abstiegskandidaten Braunschweig und Augsburg, bei denen Werder spielerisch kaum überzeugte. Anschließend wurden drei Spiele in Folge verloren.

In den vergangenen beiden Partien konnte das Team von Trainer Robin Dutt dann zwar wieder insgesamt vier Punkte einfahren - die Gegner waren jedoch der kriselnde HSV und der noch sieglose 1. FC Nürnberg.

"Wo wir irgendwann mal landen, kann ich nicht prognostizieren. Wir denken im Heute und gucken nicht, was in drei Wochen ist", erklärte Sportchef Thomas Eichin in der Syker Kreiszeitung die noch mangelnde Konstanz der Bremer. Er sieht die Mannschaft jedoch auf einem guten Weg, um schon bald größere Erfolge einzufahren.

Makiadi wackelt nach Werder-Training

Mit dem VfB Stuttgart geht es nun erst einmal wieder gegen einen härteren Brocken, doch in Bremen zeigt man sich dennoch optimistisch. "Wenn du deine Aufgaben erfüllst, kannst du überall punkten, auch auswärts", verkündete Mittelfeldspieler Zlatko Junuzovic im Hinblick auf die anstehende Begegnung.

Dutt plagen allerdings Personalsorgen: Cedric Makiadi, der sich im Training eine Prellung des Innenbandes zugezogen hat, wird nicht auflaufen können. Zudem fehlt Stürmer Franco di Santo weiterhin gesperrt.

Für Maikadi könnte Felix Kroos eine Chance im defensiven Mittelfeld erhalten. Denkbar wäre auch, dass Theodor Gebre Selassie ins Team rückt und Kapitän Clemens Fritz von der rechten Abwehrseite ins Mittelfeld vorgezogen wird. Sebastian Prödl dürfte in der Innenverteidigung den zuletzt schwachen und ebenfalls angeschlagenen Assani Lukimya ersetzen.

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Spieler im Fokus

I. Traoré

Position: Mittelfeldspieler

Spiele: 0

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Traore war der überragende Mann beim Auswärtssieg in Braunschweig. Nun will der flinke Linksaußen den Schwung auch in das Heimspiel gegen Werder mitnehmen.

N. Petersen

Position: Stürmer

Spiele: 4

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Petersen traf beim letzten Gastspiel in Hamburg doppelt - es liegt wohl an ihm und seiner Torgefährlichkeit, ob Werder offensive akzente setzen kann.

Redaktionstipp

Der Höhenflug der Stuttgarter hält an, Werder wackelt dagegen weiter und muss seinen Blick nun endgültig in Richtung der unteren Tabellenhälfte widmen.

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VfB Stuttgart

Werder Bremen

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3
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