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Bundesliga

  • 5. Oktober 2013
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: P. Sippel
  • • Zuschauer: 50410
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ENDE
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Mehmet Ekici blieb gegen Stuttgart blass

Glückliches Remis für Werder Bremen in Stuttgart

Mehmet Ekici blieb gegen Stuttgart blass

Bongarts

Stuttgart war dominant, hatte mehr Ballbesitz, mehr Torschütze und eine höhere Passquote. Am Ende steht gegen Werder Bremen aber nur ein Punkt zu buche.

Stuttgart. Der Höhenflug des VfB Stuttgart in der Bundesliga ist vorerst etwas gebremst worden. Die Mannschaft von Thomas Schneider kam gegen Werder Bremen nach einer durchwachsenen Leistung nicht über ein 1:1 (1:1)hinaus und verpasste den vierten Sieg im fünften Spiel unter dem neuen Trainer. Stuttgart bleibt damit nach dem 400. Unentschieden seiner Bundesliga-Geschichte wie auch Werder im Tabellenmittelfeld hängen.

Der Österreicher Martin Harnik erzielte in der fünften Minute mit einem Linksschuss aus kurzer Entfernung die Führung, Nils Petersen glich in der 37. Minute für Bremen aus. Für beide Spieler war es das dritte Saisontor. Trotz großer Anstrengungen und drückender Überlegenheit schaffte Stuttgart vor 50.410 Zuschauern den entscheidenden Treffer nicht mehr.

Dennoch untermauerte der VfB in beiden Halbzeiten phasenweise den aktuell positiven Trend. Doch immer wieder stockte auch der Angriffsschwung, weil sich im Aufbau leichte Fehler einschlichen. Bremen lauerte fast ausschließlich auf Konter und überließ der Schneider-Elf das Gros der Spielanteile.

Schwungvoller Beginn der Schwaben

Die Schwaben begannen äußerst schwungvoll und zwangen die Hanseaten sofort in die Defensive. Werder-Torwart Sebastian Mielitz hatte vor dem ersten Treffer noch zweimal Fehler seiner Vorderleute ausbügeln können, als er gegen Ibrahima Traoré (2.) und Vedad Ibisevic (5.) parierte. Dann stand Harnik, mit dessen Hereinnahme für Youngster Timo Werner VfB-Coach Schneider ein glückliches Händchen bewies, nach einer Kopfballvorlage von Daniel Schwaab völlig frei und hatte leichtes Spiel.

Die Elf von Bremens Trainer Robin Dutt, der auf Assani Lukimya (Beckenprobleme) und Cedrick Makiadi (Knieverletzung) verzichten musste, antwortete mit einem Fernschuss von Aaron Hunt (8.), doch dies blieb lange das einzige gefährliche offensive Lebenszeichen. Eljero Elia, beim 3:3 gegen demn 1. FC Nürnberg noch mit zwei Toren und einer Glanzleistung, deutete diesmal viel zu selten seine individuelle Qualität an.

Der VfB drängte dagegen auf das 2:0. Bei einer Eingabe von Traoré verpasste Ibisevic (11.) zwar um Zentimeter, doch die Spielanlage wirkte insgesamt durchdacht und war zielgerichteter als die der Bremer. Nur beim Ausgleich überraschte die Dutt-Elf die Stuttgarter Hintermannschaft. Zlatko Junuzovic setzte sich links im Strafraum durch und Petersen musste im Zentrum nur einschieben. VfB-Keeper Thorsten Kirschbaum, der den an der Hand verletzten Sven Ulreich erneut gut vertrat, war chancenlos.

Überlegene Stuttgarter müssen sich mit Remis begnügen

Gegen Ende der ersten Hälfte baute Stuttgart etwas ab und brauchte offenbar die Pause, um wieder frische Energie zu tanken. Denn die erste Viertelstunde nach dem Wechsel gehörte den Schwaben, obwohl im Abschluss die Präzision fehlte. Erst Alexandru Maxim (58.) setzte mit einem 25-Meter-Schuss ein richtiges Achtungszeichen. Danach verstärkte sich die Überlegenheit des VfB noch weiter, während sich Bremen überwiegend mit der Verteidigung des Unentschiedens begnügte.

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