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Bundesliga

  • 9. Februar 2013
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: G. Perl
  • • Zuschauer: 41200
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ENDE
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Werder stürzt Stuttgart ins Tal der Tränen und siegt auswärts 4:1

Werder stürzt Stuttgart ins Tal der Tränen und siegt auswärts 4:1

Bongarts

Demütigung für den VfB im eigenen Stadion, Werder legt nach dem Sieg gegen Hannover nach, Ekici feiert seine Wiederauferstehung.

Stuttgart. Der SV Werder Bremen setzt ein deutliches Zeichen beim VfB Stuttgart und siegt dort mit 4:1, Mehmet Ekici glänzt dabei mit einem Doppelpack. Für die Schwaben brechen nach der fünften Niederlage hintereinander unangenehme Zeiten in der Bundesliga an.

Arnautovic verhindert

Die Gäste auf Bremen beließen den letzte Woche dort sehr erfolgreichen Eljero Elia auf rechts, Ekici blieb im Team, während der nach Sperre wieder einsetzbare Clemens Fritz erst einmal draußen blieb. Auch Marko Arnautovic hätte wieder spielen können, er fiel jedoch mit muskulären Problemen aus.

Der VfB verzichtete im 4-2-3-1 auf einen Startelfeinsatz von Didavi, gab zentral offensiv Torun trotz schwachem Auftritt in Düsseldorf eine Chance. Niedermeier kehrte nach Hüftproblemen zurück, Hajnal und Holzhauser flogen aus der Startelf, der zuletzt gesperrte Harnik ebenso wieder mit von der Partie wie Traore.

Stuttgart startet stark

Zu Beginn waren die Gastgeber das viel wachere Team, man merkte den Stuttgartern an, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Ibisevic in der zweiten Minute für Sakai, der aus etwas spitzem Winkel den Ball über das Tor setzte – gleich eine gute Gelegenheit. Direkt im Anschluss Gentner, der Traore fand, dessen Schuss Mielitz aber nicht vor Probleme stellte.

Der VfB hatte die Kontrolle und ließ Werder besonders offensiv gar nicht zur Entfaltung kommen, es dauerte eine Viertelstunde bis zum ersten Gäste-Torschuss, der misslang Ekici jedoch völlig. Danach wieder Stuttgart mit Traore: Über links dribbelte er sich durch, kam zur Flanke, die jedoch viel zu hoch.

Dann Werder plötzlich gefährlich: Elia findet den zentral freien De Bruyne, der die Direktabnahme wagt: Ans linke Aluminium, der bereits elfte Pfostentreffer der Werderaner in dieser Spielzeit! Den ebenso starken Nachschuss des Belgiers parierte Ulreich gekonnt.

Werder kommt auf

Das war der Startschuss für Grün-Weiß, Werder nun besser und mit mehr Zug zum Tor: Erst vergibt Lukimya, dann Elia mit einer Riesenchance: Am langen Eck muss er eigentlich nur einschieben, doch drischt die Kugel links vorbei. Junuzovic macht es aus ähnlich guter Position wenig später nicht besser, doch in der 34. Minute findet De Bruynes scharfe Hereingabe Ekici, der irgendwie an den Ball kommt und ihn so trifft, dass Ulreich ohne Abwehrchance ist – das 0:1 für Werder!

Danach Werder obenauf, Stuttgart kämpfte um Kontrolle. Nach Ablauf der ersten 45 Minuten ging es mit der knappen Führung für Werder in die Kabinen.



Stuttgart gleicht aus

Zum Wiederbeginn Stuttgart wild entschlossen und schnell erfolgreich: Gentner mit etwas Glück auf Traore, der den Ball direkt mit links nimmt und in der 50. Minute zum 1:1 einschießt! Hoffnung keimte auf bei den Gastgebern, die nun wieder besser ins Spiel kamen, aber durch einen folgenschweren Patzer sich selbst schadeten: Kvist vertändelte vor dem eigenen Strafraum den Ball an Petersen, der steckte zu Hunt durch, dem es wenig Mühe bereitete, erfolgreich zu vollenden – die erneute Führung in der 61. Minute!

Werder mit furiosem Schlussspurt

Nun schwamm Stuttgart, Kvist unterlief der nächste Bock, diesmal ohne Folgen, doch Labbadia hatte genug und nahm ihn runter, brachte Didavi und Macheda für Harnik. In der 73. musste Gentner per Foul einen Fehler Niedermeiers ausbügeln, halbrechts am Strafraum schnappte sich Ekici den Freistoß und zwirbelte ihn rechts an der nicht optimal positionierten Mauer vorbei in den Winkel – Traumtor und das 3:1 für Werder!

Stuttgart war nun scheinbar gebrochen: Die Bremer kombinierten flüssig und waren obenauf, die Aktionen der Gastgeber beschränkten sich auf Verzweiflungsschüsse von Ibisevic, die am Ergebnis nichts mehr änderten: Werder traf in Person von De Bruyne noch zum 4:1 und siegte verdient und klar in Stuttgart, landete endlich den zweiten Sieg in Folge, Stuttgart war nach der fünften Niederlage hintereinander im Tal der Tränen.

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