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Bundesliga

  • 1. November 2014
  • • 15:30
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: B. Dankert
  • • Zuschauer: 50050
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Ivan Perisic schlug für die Wölfe gegen Stuttgart zu

Wolfsburg feiert beim VfB Stuttgart fünften Sieg in Folge

Ivan Perisic schlug für die Wölfe gegen Stuttgart zu

Getty Images

Der VfL Wolfsburg schwimmt in der Bundesliga weiter auf der Erfolgswelle. Beim VfB Stuttgart siegten die Wölfe deutlich und im Stile einer Spitzenmannschaft.

Stuttgart. Der VfL Wolfsburg hat seinen Siegeszug fortgesetzt und bleibt Spitzenreiter Bayern München auf den Fersen. Die bärenstarken Wölfe gewannen 4:0 (2:0) am 10. Spieltag der Bundesliga beim VfB Stuttgartund feierten damit ihren fünften Sieg in Folge. Das gab es zuletzt in der Saison 2008/09 - am Ende der Spielzeit wurde der VfL Meister.

Für Dieter Hecking, der zum ersten Mal in seiner Laufbahn fünf Siege in Folge feiern konnte, war es gleichzeitig der 100. Erfolg als Bundesliga-Trainer. Ivan Perisic (15., 88.), Robin Knoche (45.+1) und Kevin de Bruyne (48.) trafen gegen die Schwaben, die nunmehr fünfmal in Folge gegen den VfL verloren haben.

Vor 50.050 Zuschauern bestimmten die Wolfsburger, die am Donnerstag in der Europa League auf den FK Krasnodar aus Russland treffen, in den ersten Minuten das Spiel. Die beste Chance in der Anfangsphase verbuchten allerdings die Schwaben. Martin Harnik scheiterte an VfL-Torwart Diego Benaglio (8.).

Dann erhielten die Gäste, die ohne Ricardo Rodriguez, Timm Klose, Felipe und Patrick Ochs auskommen mussten, Schützenhilfe der Gastgeber. Der Spanier Oriol Romeu leistete sich einen schweren Fehler, den der Kroate Perisic eiskalt nutzte. Besser hätte es der dänische Angreifer Nicklas Bendtner, der erneut nicht im Kader der Niedersachsen stand, auch nicht machen können.

Die Stuttgarter, bei denen Vedad Ibisevic, Daniel Didavi, Mohammed Abdellaoue und Daniel Ginczek fehlten, waren aber nur kurz geschockt. Fünf Minuten nach dem Rückstand scheiterte Kapitän Christian Gentner mit der Möglichkeit zum Ausgleich erneut an Benaglio. Im Gegenzug traf Routinier Ivica Olic die Latte.

Beide Abwehrreihen mit Problemen

Die zahlreichen Chancen auf beiden Seiten hatten ihre Ursache in den schwachen Defensivleistungen. Beide Abwehrreihen wirkten alles andere als souverän. Deshalb hätten die Stuttgarter, deren Trainer Armin Veh 2010 nach nur 19 Ligaspielen in Wolfsburg entlassen wurde, zum Ende der ersten Hälfte auch den Ausglech verdient gehabt.

Zunächst traf Sercan Sararer per Kopf den Pfosten (37.), eine Minute später kam Alexandru Maxim nicht an Benaglio vorbei. Der ehemalige Schweizer Nationalkeeper zeigte im ersten Durchgang eine überragende Leistung im Dress der Wolfsburger, die ab der 16. Minute ohne Daniel Caligiuri auskommen mussten. Der verletzte Mittelfeldspieler wurde durch Vieirinha ersetzt.

Statt des Ausgleichs fiel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der zweite Wolfsburger Treffer. Nach einem Freistoß von de Bruyne war Innenverteidiger Knoche per Kopf zur Stelle. Die VfB-Abwehr schlief dabei erneut. Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel schraubte der Belgier de Bruyne das Ergebnis weiter in die Höhe-

In der 53. Minute schlüpfte Benaglio wieder in die Rolle des Stuttgarter Spielverderbers. Diesmal parierte er nach einem Kopfball von Nationalspieler Antonio Rüdiger. Zehn Minuten später verhinderte VfB-Torwart Thorsten Kirschbaum gegen Olic und de Bruyne zweimal ein weiteres Gegentor. In der 70. Minute vergab Perisic eine weitere Gelegenheit, ehe er dann kurz vor Schluss doch noch einen Doppelpack schnürte.

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