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DFB Pokal

  • 27. Februar 2013
  • • 19:00
  • • Mercedes-Benz-Arena, Stuttgart
  • Schiedsrichter: F. Zwayer
  • • Zuschauer: 20200
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ENDE
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Ein schwacher VfB Stuttgart ringt einen tapferen VfL Bochum nieder

Es war ein echter Grottenkick in Stuttgart, der dem VfB am Ende den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals bescherte. Bochum kämpfte tapfer, war aber den Stuttgartern unterlegen.

Stuttgart. Der Bundesligist VfB Stuttgart tanzt weiter auf drei Hochzeiten. Im DFB-Pokal steht man nach einem 2:0-Sieg über den VfL Bochum im Halbfinale. Die schwachen Schwaben kamen gegen den tapfer kämpfenden, aber glücklosen Zweitligisten VfL Bochum zu einem mühsamen Arbeitssieg.

Stabile Bochumer mit guter Abwehrleistung

Bochum, bislang drei Mal und zuletzt vor 25 Jahren im Halbfinale, verkaufte sich vor 20.200 Fans in der Mercedes Benz-Arena teuer. Der Tabellen-13. der 2. Liga stand defensiv sicher und verstand es gut, das Spiel der Stuttgarter über die Außen zu stören. In Hälfte zwei setzte Bochum den Favoriten sogar phasenweise unter Druck. Der VfB kam seinerseits nur zu wenigen Torszenen. Trainer Bruno Labbadia sah sich früh genötigt, sein Team anzufeuern. „Weiter, komm, auf", rief er mehrfach. Und die Mannschaft um Kapitän Serdar Tasci verstand.

Weil über außen nichts ging, strebte Gentner nach einem Ballverlust des hochgelobten Leon Goretzka durch die Mitte zum Tor, zog aus 18 Metern ab; Holmar Örn Eyjolfsson warf sich in den Schuss und der Ball senkte sich über den fünf Meter vor dem Tor ungünstig postierten Keeper Andreas Luthe.

Bochum mühte sich redlich

Doch Bochum, das von drei Pokal-Duellen gegen den VfB zuvor nur jenes im Achtelfinale 1967/68 (2:1) gewann, wurde auch in der Folge der Ankündigung seines Trainers gerecht. „Wir werden sicherlich kein Schlachtopfer sein", hatte Karsten Neitzel prohezeit. Von seiner defensiven Ausrichtung rückte der VfL jedoch zunächst noch nicht ab. Stattdessen konterten die Blau-Weißen - oft über Yusuke Tanaka, der erstmals seit seiner Bänderverletzung wieder spielte. Dabei fehlte jedoch die Passgenauigkeit und ein Stürmer wie der verletzte Zlatko Dedic, der Bochum mit drei Toren ins Viertelfinale geschossen hatte.

 

Obwohl Stuttgart kaum in Gefahr geraten war, war Manager Fredi Bobic zur Pause überhaupt nicht zufrieden. „Das Spiel ist nicht so berauschend, auch weil der Gegner körperlich dagegenhält. Es ist zerfahren, und das tut unserem Spiel überhaupt nicht gut. Wir müssen klarer spielen, mehr zu Abschlüssen kommen", sagte er bei Sky.

Ibisevic trifft wieder

Coach Labbadia brachte deshalb mit Federico Macheda (für Shinji Okazaki) eine zweite echte Spitze neben dem bis zu seinem Tor völlig unauffälligen Ibisevic. Macheda stand keine zwei Minuten auf dem Platz, als er Luthe zu einer ersten Parade zwang (47.). Auch dessen Gegenüber Sven Ulreich bekam nun Arbeit, Tasaka prüfte ihn zwei Mal (49./52.).

 

Stuttgart gestattete Bochum jetzt mehr Räume, die der VfL nutzte, um die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis zu bringen. Glück hatte der Außenseiter jedoch, als Michael Lumb einen Kopfball von Martin Harnik knapp vor der Linie klärte (60.). Ibisevic machte mit seinem ersten Pflichtspieltreffer nach 822 Minuten alles klar.

EURE MEINUNG: Kann der VfB mit so einer Leistung den anderen Teams im Halbfinale gefährlich werden?

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